von Isabel Lemper
Manuel Ronnefeldt und Jonas Leve brachten 2014 in Zusammenarbeit mit dem Zen-Lehrer Paul J. Kohtes die Meditations- und Achtsamkeits-App 7Mind an den Start. Sie hatten das Ziel, über das Smartphone einen niedrigschwelligen Zugang zu regelmäßiger Meditation zu schaffen. Eine Stunde meditieren am Tag? Das muss doch auch anders gehen! Ich habe die 7Mind-App getestet und möchte meine Erfahrung mit euch teilen.
*********
Wer kennt das nicht, das Gefühl von Stress und Beschleunigung …?
Ich habe schon vieles ausprobiert. Angefangen hat es vor neun Jahren mit einem Vipassana-Schweigemeditationskurs von 9 Tagen. Auch habe ich eine Zeit lang eine App namens Prana Breath für begleitendes Atmen genutzt. Trotzdem fiel es mir nicht leicht, Entspannung in meinen Alltag zu integrieren. Immer wieder fiel ich in mein altes Muster zurück, in dem ich von A nach B hetzte. Einfach mal entspannt mit dem Fahrrad in die Arbeit fahren, das Drumherum besser wahrnehmen, schaffte ich selten. Qi Gong half mir eine Zeit lang gut, doch auch das habe ich im Laufe der Zeit wieder schleifen lassen.
Da Entspannung für mich und meine Gesundheit eine große Bedeutung hat, habe ich nicht aufgegeben, das passende Tool für mich zu finden. Anfang des Jahres entdeckte ich dann durch eine Empfehlung die 7Mind-App für mich. Den Kurs für achtsamkeitsbasiertes Stressmanagement (ABSM-Kurs) zu buchen, fiel mir leicht, da meine Krankenkasse 80 Prozent der Kosten (von insgesamt 99 Euro) übernahm. Durch die Buchung erhält man zudem einen erweiterten Zugang zu den App-Inhalten mit zahlreichen Meditationen für ein Jahr.
Der Kurs von 7Mind „Achtsamkeitsbasiertes Stressmanagement“ dauert 8 Wochen.
Der ABSM-Kurs ist ein Onlinekurs und hat mich dabei unterstützt, Achtsamkeit in meinen Alltag zu integrieren. Die acht Module gibt es zusammengefasst auch als Handout. Du kannst für dich Notizen machen und den Kurs noch einmal reflektieren. Jede Einheit endet mit einer Meditation, wodurch man verschiedene Techniken erlernt und am Ende ein gutes Gefühl dafür bekommt, welche Meditationsart einen weiter begleiten darf. Ich bin beim Bodyscan hängen geblieben, der mir täglich nach meiner Arbeit sehr gut tut. Dabei geht man in Gedanken Stück für Stück durch seinen Körper und lenkt die Aufmerksamkeit auf einzelne Körperteile. Die Empfindungen dabei nimmt man wertfrei wahr und kommt so zu einer tieferen Entspannung.
10, 15, 20 oder auch nur 7 Minuten – das ist das Schöne an der App: Für die jeweiligen Meditationen gibt es nicht nur verschiedene Sprecher*innen, sondern auch unterschiedliche Zeiteinstellungen. Je nachdem, wie viel Zeit du gerade hast. Aber wie heißt es so schön? „An Tagen, an denen du denkst, dass du keine Zeit zum Meditieren hast: Meditiere doppelt so lange wie sonst.“ Weil es dann umso wichtiger ist, einmal zur Ruhe zu kommen.
Den Autopiloten verlassen
Ich habe es geschafft, durch den Kurs immer wieder meinen Autopiloten zu verlassen. Der eigene Autopilot führt dazu, dass wir routiniert Dinge erledigen, ohne dass uns die einzelnen Schritte bewusst sind. Zum Beispiel sind wir beim Autofahren oder Zähneputzen oft in Gedanken versunken und handeln wie ferngesteuert.

Der Kurs gibt Anreize, die Routine zu unterbrechen und jeden Tag eine Sache anders zu machen als gewohnt. Ich bin während des Kurses zum Beispiel mit dem Rad einen etwas anderen Weg zur Arbeit gefahren, bin bewusst abgestiegen und habe dem Vogelgesang gelauscht. Was ich heute noch gerne mache: Menschen im Vorbeifahren bewusst anschauen und sie anlächeln. Ob ich sie auch zu einem Lächeln bewegen kann? Das geht natürlich nicht, wenn ich schnell vorbeirase.
Oder ich halte am Donauufer an und praktiziere eine Runde „Die fünf Elemente“ aus dem Qi Gong. Das ist sogar in fünf Minuten möglich. Das Problem ist immer der eigene Ruck und das Erinnern an die eigenen Ziele. Wenn mir währenddessen Jemand ein lautes Om zuruft, schmunzele ich.
Was ich an dem Kurs sehr schätze, ist die Art und Weise, wie der Sprecher des Trainings durch den Kurs führt. René Träder spricht oft mit einem Lächeln im Gesicht, und das klingt äußerst sympathisch und erleichtert das Zuhören.
7Mind bietet eine große Auswahl an Meditationen für unterschiedliche Bedürfnisse.
Regelmäßiges Meditieren kann zu weniger Stress, einem besseren Schlaf, zu höherer Konzentration, positiveren Gefühlen führen – zu einer Grundgelassenheit. Die Liste ist lang. Wenn ich aber am Tag nur fünf Minuten meditiere und sonst ein schlechtes Achtsamkeitsverhalten habe, viel zu lange arbeite, kaum Pausen einlege, mich ungesund ernähre und keinen Sport mache, dann hilft das Meditieren auf Dauer wohl auch nicht weiter. Zum Gesamtpaket gehört, sein Verhalten zu ändern. Und da hilft die 7Mind-App mit zahlreichen Ansätzen gezielt weiter.
Magazin, Podcasts, Online-Workshops und Retreats, …
Die App bietet mittlerweile über 1.000 Meditationen für unterschiedlichste Bedürfnisse: sei es für den Alltag mit der Familie und in der Arbeit, für den Schlaf, für Gefühle und Beziehungen, mehr persönliche Stärke oder einfach nur für ruhige Momente in Stille oder mit sanften Klängen. Auch SOS-Meditationen, z. B. vor einem wichtigen Gespräch oder einer Prüfung, sind beliebt.
Zahlreiche Expert*innen aus den Fachbereichen der Psychologie, Medizin, Körper- und Gestalttherapie u. v. m. unterstützen 7Mind. So konnten wertvolle Inhalte entstehen, die sich stets weiter entwickeln und sich den Bedürfnissen der modernen Welt anpassen.
Das Unternehmen 7Mind versucht auch im eigenen Team, achtsam und nachhaltig zu sein: beispielsweise mit einem Freiwilligentag, an dem Müll gesammelt wird und mit Senior*innen Blumen gepflanzt werden.
Solche Aktionstage könnte ich mir generell in der Arbeitswelt gut vorstellen – als ein fester Bestandteil eines Unternehmens. Aber wer weiß? Vielleicht braucht es dafür erst einmal einen ABSM-Kurs, um bei sich und in der Welt anzukommen. Reflektieren bedarf Zeit. Und wer sich die nimmt, ist der Achtsamkeit schon ein kleines Stückchen näher.
Jetzt mitmachen und gewinnen! Wir verlosen 10 x Dreimonats-Zugänge
7Mind hat uns zehn Exklusiv-Zugänge zu dem gesamten Angebot bereitgestellt, die nach drei Monaten automatisch enden. Vielen herzlichen Dank dafür! So habt ihr genügend Zeit, nach Herzenslust zu testen und auszuprobieren.
Um die App in aller Ruhe auszuprobieren, schickt uns eine Mail an redaktion@goodnews-for-you.de mit dem Stichwort: „7Mind“ und schreibt uns, ob ihr bereits Erfahrungen mit Meditation gemacht habt.
Einsendeschluss ist Sonntag, der 05. Oktober 2025. Wir drücken euch die Daumen – toi, toi, toi! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Hier könnt ihr die App 7 Tage lang kostenlos testen und euch einen ersten Überblick verschaffen: https://www.7mind.de/.
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt.


