von Kristin Frauenhoffer

Im Januar erscheint der mittlerweile dritte Kinofilm von und mit „Checker Tobi“. Wer ihn nicht kennt, hat vermutlich keine Grundschulkinder im Familien- oder Bekanntenkreis, denn an Checker Tobi kommt man nicht vorbei. Was früher Löwenzahn war – eine Wissenssendung für Kinder mit einem atemberaubenden Themenspektrum – ist heute die Sendung mit dem durch und durch sympathischen Tobias Krell alias Checker Tobi.
Entsprechend aufregend war es für meinen 7-jährigen Sohn und mich, die Vorpremiere zum Film „Checker Tobi 3 – Die heimliche Herrscherin der Erde“ zu besuchen. Das Beste daran: Tobi stand am Ende des Films persönlich auf der Bühne im Kinosaal und beantwortete geduldig alle Fragen der kleinen Besucherinnen und Besucher.
Die allererste Checker-Frage … Nur, was ist die Antwort?
Wie in jeder Checker Tobi-Sendung, die im Fernsehen ausgestrahlt wird, geht es auch im neuen Kinofilm um eine wichtige Frage, die Tobi „checken“ muss. Mit seiner witzigen und herzlichen Art schafft er es, selbst komplizierte Themen anschaulich und kindgerecht zu erklären. Doch oh Schreck: Der Film beginnt damit, dass sich Tobi nicht an die Antwort auf die allererste Checkerfrage erinnert. Auf einem alten Video, das er beim Ausmisten in seinem Keller findet, entdeckt er eine Aufnahme, die ihn als 8-Jährigen zeigt. Darauf moderiert er eine selbsterfundene Show über die Erde in unseren Böden und stellt seine erste Checker-Frage: „Wer hinterlässt die mächtigsten Spuren im Erdreich?“ Die Antwort des kleinen Tobi verschwindet im Bandsalat der Videokassette.
Ein Abenteuer um die ganze Welt
Und nun hat Tobi seine Mission für diesen Film gefunden: Er muss sich an die Antwort erinnern, denn die hat er vergessen. Zur Seite springt ihm dabei sein imaginäres 8-jähriges Ich, das ihn herausfordert: Bist du ein langweiliger Erwachsener oder bist du immer noch ein Checker?
An der Antwort auf diese Frage lässt Tobi keinen Zweifel, schließlich ist er ein Abenteurer. Die Spurensuche führt ihn letztendlich um die ganze Welt. Zuerst fliegt er nach Madagaskar und erkundet dort gemeinsam mit einer Biologin die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Besonders faszinierend sind die riesigen, 1.000 Jahre alten Baobab-Bäume. Ebenso beeindruckend ist Tobis Wanderung zu einem skurrilen Gebirge, das aus tausenden von spitzen Kalksteinen besteht, die früher einmal ein Meer bildeten. Mein Sohn fieberte richtig mit bei der schwindelerregenden Klettertour.
Die nächste Station heißt Spitzbergen, wo Tobi den „Tresor für Saatgut“ besucht und sogar selbst Samen dort abliefert. Außerdem macht er eine Tour mit einem Geologen in ein Steinkohlebergwerk, was mir schon beim Zuschauen kalten Schweiß auf die Stirn trieb. Es geht sieben Kilometer in den Berg hinein und die Decke hängt so tief, dass man nicht aufrecht stehen kann. Auch Tobi hat dieses Erlebnis nachhaltig beeindruckt, wie er bei der anschließenden Fragerunde auf der Bühne erzählt.
„Man muss nicht immer alles wissen. Es ist viel wichtiger, Fragen zu stellen.“

Die letzte Station ist Mexiko, wo ihm zwar zunächst noch nicht die Antwort auf die Checker-Frage, wohl aber eine sehr wichtige Erkenntnis kommt: „Man muss nicht immer alles wissen. Es ist viel wichtiger, Fragen zu stellen.“ Es war dieser Satz, der sich bei meinem Sohn festgesetzt hat. Ich hoffe, er erinnert sich noch lange an ihn. Gemeinsam mit einer Archäologin erkundet Tobi die Überreste der alten Maya-Kultur und stellt viele spannende Fragen, deren Antworten nicht nur Kinder faszinieren. Am Ende fällt Tobi die Antwort ein, was alle Böden verbindet und was das mit uns zu tun hat. Und er kann sich seinem größten Herausforderer stellen – sich selbst.
Prädikat: besonders wertvoll
Der Film ist ein Erlebnis für die ganze Familie und vermittelt nicht nur auf sehr unterhaltsame Weise Wissen, sondern regt zum Weiterdenken und Selbst-Entdecken an. Tobias Krell alias Checker Tobi ist dabei nie belehrend, sondern immer kindlich neugierig und empathisch. Eine Rolle, die, wie er auf der Bühne verrät, keine ist. Er selbst verkörpert die Eigenschaften von Checker Tobi, dem wissensdurstigen Abenteurer, weshalb ihm seine Arbeit so viel Freude mache. „Das Allerschönste ist, dass ich in meinem Beruf an solche faszinierenden Orte reisen und Filme drehen darf“, sagt er und man spürt seine Begeisterung in jedem Wort.
Wir verlosen 3 x 2 Freikarten für „Checker Tobi 3 – Die heimliche Herrscherin der Erde“
Ihr wollt euch den neuen Film als Allererste ansehen, wenn er am 8. Januar 2026 in die Kinos kommt? Dann sendet uns bitte bis 23. Dezember 2025 eine Nachricht an redaktion@goodnews-for-you.de, Stichwort #CheckerTobi3, warum ihr den Film gerne sehen möchtet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wir drücken euch fest die Daumen.
Herzlichen Dank dafür an Cinemaids! Und weil Weihnachten ist, gibt es zu den Kinokarten noch etwas Tolles obendrauf! Je 3 x Das Buch „Checker Tobi 3“ zum Film, vollgepackt mit Wissen und vielen Hintergrundinformationen.
Und hier geht es zum Trailer:
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