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A wie Alufolie:

Das Umwelt-ABC von MiKo und Klecks

Wenn viele Menschen viele kleine Dinge beachten, verändert sich einiges. Wir starten mit A. MiKo und Klecks nehmen die Alufolie unter die Lupe.

 

von Mirjam Kornblum

Selbstgenähte Krake hält Alufolie in ihren Armen.

Alufolie: Sie ist einfach nicht wegzudenken. In sehr vielen Küchen gehört sie nach wie vor zur Grundausstattung und auch beim „To-go-Essen“ spielt sie als Verpackungsmaterial eine wichtige Rolle.

Alufolie, so praktisch sie scheinen mag, ist nicht nur ungesund für unseren Körper, sondern schädigt auch extrem die Umwelt. Beim Abbau von Bauxit, das zu 60 Prozent aus Aluminium besteht, werden u. a. in Australien, China und Brasilien Urwälder abgeholzt. Während der Weiterverarbeitung entsteht sogenannter Rotschlamm, der ganze Ökosysteme zerstört. Er besteht aus vielen giftigen Chemikalien wie zum Beispiel Blei und anderen Schwermetallen.

Darüber hinaus sorgt der außerordentlich hohe Energieverbrauch für eine schlechte Ökobilanz. Bei der Verarbeitung wird etwa 25 mal mehr Energie benötigt als bei der Verarbeitung von Glas. Für die Herstellung von Recycling-Alufolie werden dagegen nur ca. 5 Prozent der ursprünglichen Herstellungsenergie benötigt. Allerdings ist sie dadurch noch lange nicht umweltfreundlich.

 

Alufolie … Aluminium: Was passiert in unserem Körper?

Aluminium gelangt auf verschiedene Weise in unseren Körper – zum Beispiel über Trinkwasser, Kaffeekapseln, Laugengebäck, Deo, Zahnpasta mit Whitening-Effect, Sonnencreme … Ein gesunder Körper kann einen gewissen Teil davon wieder über die Nieren ausscheiden. Wenn sich aber das Metall im Körper anreichert, kann es zu gesundheitlichen Folgen kommen. Das Risiko für Nerven- und Nierenerkrankungen steigt und es kann sich auf die Fruchtbarkeit sowie die Knochenentwicklung auswirken.

Die extrem kurze Lebensdauer von Alufolie spricht ebenfalls eher dafür, sich nach einer Alternative umzusehen.

 

Wie lässt sich Alufolie ersetzen?

Selbstgenähte Krake mit bunten, selbstgenähten Sandwich-Beuteln in ihren Armen

Tipps von MiKo und Klecks:

  • Das Sandwich für unterwegs ist super in einer Brotdose, einer selbstgenähten Sandwich-Tasche oder einem veganen Wachstuch aufgehoben.
  • Beim Backen und Kochen lässt sich Alufolie in den meisten Fällen durch Backpapier ersetzen.
  • Keine Lust zu kochen? Das Essen vom Lieblingsrestaurant schmeckt genauso gut in der selbst mitgebrachten Dose. Auch der Döner kann in ein Wachstuch eingewickelt werden. Manche Lokale belohnen das sogar mit einem kleinen Preisnachlass.
  • Zur Aufbewahrung von Lebensmitteln im Kühlschrank eignen sich des Weiteren Schraubgläser und Butterbrotpapier. Oder man deckt einfach eine Schale mit einem Teller ab.

 

Jeder Schritt zählt. Und mit jedem eingesparten Stück Aluminiumfolie tun wir nicht nur etwas für die Umwelt, sondern auch für unsere Gesundheit.

 

Quellen:

https://www.verbraucherzentrale-berlin.de/wissen/lebensmittel/auswaehlen-zubereiten-aufbewahren/alufolie-gefahr-fuer-die-gesundheit-17347

https://utopia.de/ratgeber/alufolie-benutzen/

 

 

Mehr zum Engagement von MiKo und Klecks!

Unterwegs mit MiKo und Klecks

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