zusammengestellt von Isabel Lemper
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Heimische Superfoods: günstig und gesund!
Sie liegen voll im Trend: Superfoods wie Chiasamen sowie Açai- und Goji-Beeren, aber auch Avocados und Quinoa. Doch kommen sie meistens aus fernen Ländern, haben also dementsprechend lange Transportwege. Abwechslung bekommt ihr aber genauso gut mit folgenden heimischen Alternativen auf den Teller, die ebenso viele wertvolle Inhaltsstoffe haben. Zudem gibt es diese meist regional in frischer Qualität und auch oft unverpackt. Wusstet ihr schon, dass zum Beispiel schwarze Linsen oder Kichererbsen auch in Deutschland angebaut werden?
- Leinsamen statt Chiasamen
- Schwarze Johannisbeeren und Sanddorn statt Goji-Beeren
- Blaues Obst und Gemüse (zum Beispiel Heidelbeeren, Holunderbeeren, blaue Trauben oder Rotkohl) statt Açai-Beeren
- Walnüsse statt Avocado
- Hirse und Hafer statt Quinoa
Übrigens: Mittlerweile wurde für die so leckere Guacamole auch eine heimische Alternative – etwa aus Erbsen, Bohnen oder Broccoli – als Grundlage gefunden. Ausprobieren lohnt sich!
Wenn ihr mehr darüber nachlesen wollt, schaut doch mal auf der Homepage der Verbraucherzentrale vorbei: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/gesund-ernaehren/superfood-diese-alternativen-sind-gesund-und-guenstig-28021
Crowdfarming erklärt die regenerative biologische Landwirtschaft
Vielen ist der Begriff „regenerative Landwirtschaft“ vielleicht gar nicht mehr so geläufig. Oft wird nur noch von Bio- und konventioneller Landwirtschaft gesprochen. Regenerative Landwirtschaft geht aber noch ein Stück weiter. Eine Gegenüberstellung mit der konventionellen Landwirtschaft hilft zu verstehen, warum es nicht so weitergehen kann wie bisher. Viele Landwirtinnen und Landwirte wurden durch unser System in den vergangenen Jahrzehnten dazu gedrängt, Quantität über Qualität zu stellen. Dass das für unsere Böden Gift ist, zeigt dieses Video von Crowdfarming sehr gut:
Crowdfarming setzt sich dafür ein, wieder einen Schritt zurückzugehen und unseren Böden durch alternative Bewirtschaftung mehr Luft zum Atmen zu geben. Durch den Anbau von alten Sorten, die unbehandelt und nicht überzüchtet sind, bekommen wir Kundinnen und Kunden dann ein Lebensmittel, das so viel besser schmeckt als die Ware aus den Supermärkten. Und das Schöne: Crowdfarming wächst stetig mit mittlerweile über 300 Landwirten und Landwirtinnen aus zwanzig verschiedenen Ländern!
Hier gehts zur Webseite mit weiteren Erläuterungen zum Thema: www.crowdfarming.com/de/product/regenerative
HanisauLand erklärt Politik für Kinder
Zum Thema Ernährung hat die Internetseite HanisauLand (der Name setzt sich zusammen aus Hasen, Nilpferde und Wildsauen) in sieben Kapiteln Beiträge verfasst, die für Kinder super leicht verständlich sind. Es geht um die Ernährung weltweit, um Wasser, eine ausgewogene Ernährung oder auch darum, was das Ganze mit Politik zu tun hat. Auch Mitmachkapitel sind mit dabei!
Schaut doch mal vorbei, es gibt auch Lehrmaterial für Lehrkräfte: https://www.hanisauland.de/index.php/wissen/spezial/miteinander/ernaehrung
Die Internetseite HanisauLand.de wird von der Bundeszentrale für politische Bildung (abgekürzt: bpb) gestaltet. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, neugierig auf Politik zu machen und politische Zusammenhänge für Kinder einfach zu erklären. Eine super Sache!
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