Warum sind wir immer nur „mitgemeint“?

Hamburger Schülerinnen von Pinkstinks haben zum Welt-Mädchentag 2018 ein Hip-Hop-Video produziert. Ihre Ansage: "Wir wollen in der Sprache sichtbar sein."

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von Isolde Hilt

Im Dezember 2011 erklärten die Vereinten Nationen den 11. Oktober zum „International Day of the Girl Child“, zum Internationalen Welt-Mädchentag. Der Tag soll dazu dienen, Zeichen für die Rechte von Mädchen zu setzen. Und da gibt es noch jede Menge zu tun. Pinkstinks Germany zum Beispiel verwehrt sich gegen Produkte, Werbe- und Medieninhalte, die Kindern eine einengende Geschlechterrolle zuweisen. Die junge Protestorganisation bringt sich ins Gespräch durch Theaterarbeit an Schulen, Vorträge, Kampagnen gegen Germany’s next Topmodel, sexistische Werbung und Gespräche mit der Politik.

 

„Sichtbar sein“, auch in der Sprache

Der Beitrag von Pinkstinks zum Welt-Mädchentag 2018 ist ein Hip-Hop-Video. Darin setzen sich Hamburger Schülerinnen für die Sichtbarkeit von Mädchen und Frauen in der deutschen Sprache ein. Erlebnisse aus dem Alltag bildeten die Grundlage für die Kampagne und den Song „Sichtbar sein“: „Frau F. schafft es ja auch, immer ‚alle Schülerinnen und Schüler‘ zu sagen. Wieso kriegt Herr K. das nicht hin?“ „Ich gehe nicht zum Arzt, sondern zu meiner Ärztin. Das kann doch nicht so schwer sein. Ja, unfassbar, es gibt Ärzt*innen! Bringt jetzt alles durcheinander, oder wie?“ „Wie heißt eigentlich die Schulsekretärin in männlicher Form? Und wieso gibt es die nicht?“

Solche und ähnliche Beispiele wollen die jungen Frauen mit ihrer neuesten Kampagne bewusst machen.

 

„Wir wollen sichtbar sein, auch wenn es nervig erscheint.“

 

Du willst diese Girlpower unterstützen? Pinkstinks Germany e. V. ist ein gemeinnütziger Verein. Spenden können abgesetzt werden: www.pinkstinks.de/spenden

 

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