von Florian Roithmeier
Epilepsie – wenn man diesen Begriff hört, denkt man oft an Personen, die epileptische Anfälle haben. Epilepsie ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen des Gehirns mit vielfältigen Erscheinungsbildern. In Deutschland haben geschätzt 0,5 bis ein Prozent der Bevölkerung diese Erkrankung, das sind zwischen 600.000 und 800.000 Menschen.
Seit rund 30 Jahren informiert die Deutsche Epilepsievereinigung jedes Jahr am 5. Oktober – dem Tag der Epilepsie – über die Erkrankung und möchte sie so mehr in die Öffentlichkeit rücken. In diesem Jahr findet die zentrale Veranstaltung in Koblenz statt. Mehr Informationen dazu finden sich hier.
Was ist Epilepsie überhaupt?
Die Epilepsie Beratung Oberpfalz hat uns eine Erklärung in Leichter Sprache zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür!
Epilepsie ist eine Krankheit im Gehirn.
Das Wort Epilepsie kommt
aus der griechischen Sprache.
Es bedeutet ungefähr Überfall oder Anfall.
Damit ist gemeint:
Die Krankheit kommt plötzlich.
Und man kann wenig dagegen tun.
Dabei kann das Gehirn für ein paar Minuten
nicht richtig arbeiten.
Es setzt kurz aus.
Es vergisst, wie es eigentlich arbeiten muss.
Wenn der Anfall vorbei ist, arbeitet das Gehirn
wieder ganz normal.
Was tun, wenn jemand einen epileptischen Anfall hat?
Das Wichtigste ist, die betroffene Person zu schützen, zum Beispiel vor Verletzungen. Was genau zu tun ist, hängt vor allem davon ab, wie lange der Anfall dauert und ob der oder die Betroffene bei Bewusstsein bleibt oder nicht.
Am wichtigsten ist, bei der betroffenen Person zu bleiben, eine ruhige Umgebung zu schaffen und gegebenenfalls gefährliche Gegenstände zu entfernen. Dauert der Anfall länger als fünf Minuten oder ist die Person bewusstlos bzw. verwirrt, sollte man einen Arzt oder eine Ärztin rufen.
Die entsprechenden Erste-Hilfe-Tipps gibt es in Leichter Sprache hier nachzulesen oder in diesem Schaubild erklärt. Vielen Dank an die Epilepsie Beratung Oberpfalz hierfür!
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