Geld zur Seite zu legen ist gar nicht so schwer. Mit diesen Spartipps bekommt man zugleich ein besseres Gespür, wofür man sein Geld so ausgibt. Und: Sparen kann auch Spaß machen!

Es gibt zahlreiche Websites und Bücher mit Strategien rund um das Thema Sparen. Wir haben uns auf die Suche nach ganz einfachen Strategien gemacht, die sich leicht umsetzen lassen. Denn wie so oft im Leben, sind die Ambitionen beim Sparen groß, an der Umsetzung hapert es allerdings. Mit folgenden Spartipps kann man es schon ganz gut weiter bringen…

 

Spartipp 1: Setze dir spielerische Regeln

Du kannst dir zum Beispiel die Regel setzen, immer wenn du einen 5-Euro-Schein im Geldbeutel hast, ihn beiseite zu legen. Jedes Mal, wenn du 10 oder 20 Scheine beisammen hast, kannst du sie gegen einen 50- oder 100-Euro-Schein eintauschen, damit das Geldbündel nicht zu groß wird. So kannst du dir beispielsweise Taschengeld für den nächsten Urlaub zusammensparen oder du sparst auf größere Ziele und zahlst das Geld regelmäßig auf dein Sparkonto ein.

 

Spartipp 2: Aufrunden zu deinen Gunsten

Jedes Mal, wenn du dir etwas Größeres gönnst, beispielsweise neue Kleidung oder wenn du schön essen gehst, kannst du aufrunden. Wie das geht? Kosten neue Schuhe beispielsweise 76,99 Euro, rechnest du innerlich mit 80 Euro und überweist dir 3,01 Euro auf ein Sparkonto. Natürlich kannst du auch großzügiger aufrunden – etwa immer auf die nächsten 100 Euro. Kosten die neuen Schuhe beispielsweise 155 Euro, überweist du dir 45 Euro, die Differenz zu 200 Euro, auf dein Sparkonto. Übrigens: Wem das selbstständige Überweisen zu aufwändig ist, kann Apps dafür nutzen, die einem beim kreativen Sparen helfen: beispielsweise Savedroid oder Clinc.

 

Spartipp 3: Automatisiere dein Sparen

Du kannst dir die Regel setzen, nicht nur eine gewisse Summe, sondern stattdessen einen gewissen Prozentsatz deines Nettoeinkommens pro Monat zu sparen – zum Beispiel 2 Prozent. Jedes Mal, wenn dein Einkommen steigt (oder auch sinkt), passt sich die Sparsumme an.

 

Spartipp 4: Fange früh an zu sparen

Wenn du es kannst, fange möglichst früh mit dem Sparen an. Jeder zusätzliche Monat macht sich später bemerkbar. Bei kleinen Beträgen ist dies auch für viele von uns möglich. Ein Tipp für alle, die Kinder haben: Die Großeltern, Tanten und Onkels bitten, anstelle von einem neuen Kuscheltier lieber etwas Geld in den Sparplan des Kindes zu stecken. Später dankt einem der Nachwuchs dies bestimmt!

 

Spartipp 5: Geschenke sparen

Hier geht es nicht darum selbst mit Geschenken zu geizen, sondern Geldgeschenke grundsätzlich nicht auszugeben. Stattdessen kannst du das Geld auf ein Konto einzahlen oder beiseite legen (siehe Punkt 1). Bei Geldgeschenken fällt uns das Sparen oft leicht, weil wir sie meist nicht eingeplant haben. Für Fortgeschrittene: Familie und Freunde nett dazu bringen, anstelle von Gutscheinen (viele davon werden nie eingelöst) lieber Bargeld zu verschenken.

 

Spartipp 6: Spare unter „öffentlichem Druck“

Vielen Menschen, die beispielsweise aufhören wollen zu rauchen, hilft es, wenn möglichst viele Leute Bescheid wissen. So erhöht sich der soziale Druck auch tatsächlich die Zigarette wegzulassen. Dieses Prinzip kann man auch auf das Sparen übertragen. Früher haben viele Menschen zusammen in Sparvereinen gespart. Jedes Vereinsmitglied verpflichtete sich dabei, einen gewissen Beitrag regelmäßig beiseite zulegen. Passierte es nicht, gab es Sanktionen. Was nach altbackenen Biertisch-Gesellschaften klingt, kann heute noch funktionieren – beispielsweise kann man sich virtuell mit Freunden zusammentun und eine WhatsApp-Spargruppe aufmachen.

 

Herzlichen Dank an die Triodos Bank für die Genehmigung zur Veröffentlichung. Weitere empfehlenswerte Artikel finden sich hier:

https://diefarbedesgeldes.de/

 

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