Wie die Amaryllis, auch Ritterstern genannt, als Schnittblume oder auch im Topf lange Freude macht

Gefällt dir? Vielen Dank fürs Teilen!

 

von Rita Fürst

Amaryllis als Schnittblumen in der Vase

Unter den Schnittblumen dürfte die Amaryllis mit die längste Lebensdauer haben. Foto: Isolde Hilt

„Amaryllis – eine Winterliebe!“ Diese Überschrift war kürzlich über einem Artikel in einer Floristik-Fachzeitschrift zu lesen. Wie passend, denn wer liebt sie nicht – die wunderschönen Amaryllen, die in den Wintermonaten Farbe in unsere Wohn- und Geschäftsräume bringen.

 

Die Amaryllis, auch Ritterstern genannt

Die korrekte Bezeichnung lautet Hippeastrum vittatum, zu deutsch „Ritterstern“. Längst hat sich jedoch der Name Amaryllis eingebürgert. Die schöne Rote, Roséfarbene oder zuweilen auch Gefiederte ist normalerweise in Südamerika heimisch. Für unsere Vasen werden sie hingegen in großen Gewächshäusern am Niederrhein kultiviert und, sorgfältig in Kartons verpackt, ins ganze Land verschickt.

 

Tipps für die Amaryllis als Schnittblume

In der Vase öffnen sich nach und nach vier bis fünf Blütenknospen. Für eine möglichst lange Blütezeit empfiehlt es sich, den Stiel eher gerade anzuschneiden und in das Gefäß eher wenig Wasser zu geben. Ein dekorativer Zweig kann das Umknicken der langen Stiele verhindern. Da die Stiele hohl sind, kann sie ein gerader Stecken, der ins Stielinnere geschoben wird, stützen. Manche Sorten neigen dazu, sich am Stielende aufzurollen. Wer das nicht möchte, wickelt einen Tesafilm darum. Notwendig ist dies allerdings nicht: In einem Glasgefäß sehen die aufgerollten Stiele sogar sehr schön aus.

 

Tipps für die Amaryllis als Topfpflanze

Einer Amaryllis im Topf beim Wachsen zuzusehen, macht gerade im Winter besonders große Freude.

Eine Amaryllis im Topf kann bei richtiger Pflege jahrelang Freude machen. Foto: Isolde Hilt

Auch als Topfpflanze sind Amaryllen sehr beliebt. Dass es sich um einen Zwiebelblüher handelt, erkennt man leicht daran, dass die große Blumenzwiebel zu einem Drittel aus der Erde ragt. Daraus schieben sich nacheinander zwei Blütenstiele, begleitet von einigen lanzettlichen Blättern, bis zu 50 cm in die Höhe. Je dunkler die Pflanze steht, umso länger wächst der Blütenstiel, da er dem Licht zustrebt. Als dekorative Stütze eignen sich zum Beispiel Weiden-, Hartriegel- oder auch Schlehenzweige.

Die Amaryllis im Topf ist eine treue Begleiterin durch den Winter. Etwa zwei bis drei Monate erfreut sie mit ihren prächtigen Blüten. Nach dem Verblühen die Zwiebel nicht wegwerfen! Einfach die verwelkten Blütenstiele herausschneiden und die Pflanze wie gewohnt weiter pflegen. Im August hört man mit dem Gießen auf, so dass die Blumenzwiebel ausruhen kann. Im November wird sie in frische Erde umgetopft. Licht, Wärme, regelmäßiges Gießen und Düngen regen die neuerliche Blütenbildung an. Auf diese Weise kann uns eine Amaryllis jahrelang begleiten.

 

Ich wünsche euch viel Freude damit!

Rita Fürst, Floristin, versendet regelmäßig kostenlos ihren Glashausreport, in dem sie für ihre Leserinnen und Leser hilfreiche Tipps bereit hält. Sie tröstet, wenn den Buxbaum das Zeitliche segnet und nennt Alternativen. Der Balkon ist klein und die Sonne knallt die meiste Zeit drauf? Er lässt sich trotzdem begrünen … Lasst euch einfach überraschen! Mehr Infos unter: www.blumendonaflor.de

 

 

 

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt.

+ + + Das good news Telegram + + + Jeden Sonntag neu + + +

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

Deine Daten werden verschlüsselt übertragen. Deine IP-Adresse wird nicht erhoben.
Infos zum Datenschutz