Die Siemens Stiftung lobt bis zu 50.000 Euro für die besten Ideen aus. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. Oktober 2018.

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von Florian Roithmeier/Pressemitteilung

Es gibt viele Technologien und Innovationen, die das Leben einfacher und besser machen. Der empowering people. Award der Siemens Stiftung zeichnet diese Geschäftsideen aus. Zum dritten Mal sind Sozialunternehmer*innen und Erfinder*innen von Low-Tech-Lösungen aufgerufen, ihre Ideen unter anderem in den Bereichen Bildung, Energie, Gesundheitswesen, Mobilität und Infrastruktur einzureichen. Neben einer überzeugenden technischen Entwicklung ist entscheidend, dass sich die Produkte und Lösungen auf Basis von sozialen Geschäftsmodellen vor Ort realisieren lassen. Die Gewinner*innen erwartet ein Preisgeld von bis zu 50.000 Euro.

 

Teilnehmer*innen aus über 80 Ländern

Der empowering people. Award ist international: Beim Wettbewerb im Jahr 2015 gab es hunderte Einsendungen aus insgesamt 88 Ländern.

Gewinner in der Kategorie „Gesundheitswesen“ war 2013 das Projekt EinDollarBrille von Martin Aufmuth aus Bayern. Mehr als 150 Millionen Menschen auf der Welt bräuchten eine Brille, können sich aber keine leisten. Die EinDollarBrille wird für die Menschen vor Ort selbst hergestellt und an sie zu fairen Preisen verkauft.

Im Bereich „Abfallbeseitigung“ konnte Garbage Clinical Insurance punkten. Die Mikro-Krankenversicherung basiert auf der Idee, dass Menschen aus Indonesien mit schlechten finanziellen Möglichkeiten die Gesundheitsleistungen, die sie erhalten, mit Müll bezahlen. Der eingesammelte Müll wird an Sammelstellen oder direkt an Entsorgungs- und Recyclingunternehmen verkauft. Man schlägt also zwei Fliegen mit einer Klappe!

 

2013 beim Award erfolgreich: Die EinDollarBrille.

 

So läuft das Bewerbungsverfahren für den empowering people. Award 2019

Eine Bewerbung ist bis zum bis 31. Oktober 2018, 24 Uhr, online möglich. Anschließend bewertet ein Expertenteam die Einsendungen. Eine fachkundige Jury, unter anderem mit der Bundestagsabgeordneten und Staatssekretärin im Bundesentwicklungsministerium, Dr. Maria Flachsbarth, wählt die Gewinner*innen aus.

Dem bzw. der Erstplatzierten winkt ein Preisgeld von 50.000 Euro, der bzw. die Zweitplatzierte bekommt 30.000 und der bzw. die Dritte 20.000 Euro. Außerdem werden sieben weitere Preise und ein Community-Preis zu je 10.000 Euro gestiftet. Darüber hinaus erhalten die Gewinner*innen unter anderem eine Mitgliedschaft in einem hochwertigen Unternehmernetzwerk.

 

Preisgeber ist die Siemens Stiftung

Hinter dem empowering people. Award 2019 stehen die Siemens Stiftung, die zum gleichnamigen Aktienkonzern gehört, und das empowering people. Network. Als gemeinnützige Unternehmensstiftung setzt sie sich für nachhaltige gesellschaftliche Entwicklung ein. Nach ihrer Satzung ist es Ziel, Antworten auf globale gesellschaftliche Herausforderungen zu geben. Im Fokus stehen dabei soziales Engagement, Bildung, Forschung, Innovation, Technik, Kunst und Kultur. Hierfür entwickelt die Siemens Stiftung mit Partnern Lösungsansätze und -programme und setzt diese um.

 

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Herzlichen Dank an Anita Mäck, die uns auf diesen Award aufmerksam gemacht hat! 🙂

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