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Der Gesundheitstipp, nicht nur für August

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von Renata Hoffmann, Naturheilpraktikerin

Es muss nicht immer die Hängematte sein …

Manche kommen aus den Ferien, um sich bei der Arbeit zu erholen …

Das ist eine gute Idee, denn im Alltag soll die Erholung ihren festen Platz einnehmen.

Was versteht man unter Erholung?

Erholung entsteht, wenn der Geist zur Ruhe kommt. Wenn sich die Gedanken nicht immer nur um Arbeit und Probleme drehen und der Körper weder auf äußere noch innere Stressfaktoren reagieren muss. Es geht darum, sich bewusst mit anderen Dingen zu beschäftigen, abzuschalten und alles auf die Seite zu legen, was einen gerade auf Trab hält und anstrengt.

Nützliche Maßnahmen gegen Kopfschmerzen, Müdigkeit und Verspannungen

Micropausen von fünf Minuten pro Stunde reduzieren bereits den Stresspegel. Man löst sich bewusst aus der Situation, in der man sich gerade befindet, und tut etwas ganz anderes. Sollte das im Stundenrhythmus nicht möglich sein, sind kurze Pausen nach spätestens 90 Minuten zu empfehlen.

Aufstehen, sich bewegen, dehnen, strecken und – besonders wichtig! – ein Glas Wasser trinken. Das bewirkt, dass wir wieder tiefer atmen und der Körper mit mehr Sauerstoff versorgt wird. Das für Kopfschmerzen, Müdigkeit und Verspannungen mit verantwortliche Kohlendioxid kann besser abgeatmet werden.

Wer regelmässig Phasen der Ruhe und regelmäßige Pausen im Arbeitsalltag einbaut, dessen Leistungsfähigkeit nimmt zu. Handy, Computer, TV, Radio sollten dann auch Pause haben und nicht ablenken.

Bewusst auf die eigenen Gedanken achten

Mehr auf die eigenen Gedanken zu achten fällt zu Beginn gar nicht so leicht. So viele mentale Spiralen sind einem gar nicht bewusst. Folgendes kommt wahrscheinlich bekannt vor: Man ärgert sich zum Beispiel über jemanden, der dies oder das getan oder gesagt hat. Ändern lässt sich das nicht mehr, es ist passiert … Oder man schlägt sich mit Eventualitäten herum, die größtenteils oft gar nicht eintreffen.

Stress "wegatmen"

Sich auf den Augenblick fokussieren braucht etwas Übung. Eine Möglichkeit ist, sich auf den eigenen Atem zu konzentrieren: bewusst tief in den Bauchraum einatmen, hinauf in den Brustbereich bis unter das Schulterdach, d. h. in die Lungenspitzen. Beim Ausatmen erst die Luft aus dem Bauchraum, dann aus dem Brustbereich und zuletzt aus den Lungenspitzen herauslassen, bis nichts mehr geht. Und wieder tief einatmen, dabei langsam bis vier zählen und beim Ausatmen dann langsam bis sechs. Diese Übung vier bis sechs mal wiederholen.

Auch in der Freizeit gut auf sich achten

Auch nach der Arbeit heisst es Abschalten und Auftanken. Jeder hat seine eigene Art, wie er damit umgeht: Der Büromensch betätigt sich vielleicht mehr sportlich, der körperlich stark Beanspruchte eher mit autogenem Training, Yoga oder einer anderen Methode, um die eigene Körperwahrnehmung zu fördern.

Ein Achten auf eine gesunde Ausgeglichenheit von Aktivität und Entspannung fördert die Erholung. So nimmt man auch Warnsignale des eigenen Körpers, die bei belastenden Situationen auftreten, wahr. Permanenter Stress macht krank. Erste Anzeichen können Schlafstörungen, Kopf- und Rückenschmerzen, Magenprobleme sein.

Ausgewogene, abwechslungsreiche Mahlzeiten (keine Fertigprodukte) und erholsamer Schlaf sind wichtige Voraussetzungen, um die eigenen Ressourcen zu stärken.

Was du sonst noch tun kannst

Unsere persönliche Einstellung und unser Umgang mit Herausforderungen haben stark damit zu tun, ob eine Situation zur Belastung wird und uns stresst oder ob wir gelassen mit ihr umgehen können.

Renata Hoffmann, Naturheilpraktikerin. Foto: Daniel Amann

Folgende Tipps für die eigene Erholung:

  • Lernen, NEIN zu sagen. Es hängt nicht alles von einem selbst ab.
  • „Gut“ ist meist schon perfekt genug!
  • Ausbruch aus der Routine, zum Beispiel einmal raus in die Natur und Frischluft tanken
  • Offline gehen, d. h. nicht ständig erreichbar sein müssen, nicht über alles immer und sofort informiert sein wollen.
  • Gelassenheit üben (sich nicht über die Warteschlange ärgern, sondern die Zeit zum Beobachten nutzen und als eine kurze Erholungspause annehmen).
  • Lernen, sich nicht ins Drama hineinziehen zu lassen, sondern bewusst einen Schritt auf Distanz zum Problem zugehen. So entsteht Raum für neue Lösungen.
  • Sich bewegen, Bewegung baut Stress im Körper ab. Das kann Sport sein, Tanzen, ein Spaziergang in der Natur. Einfach etwas tun, das auch Spass macht!
  • Seinem Leben einen Sinn geben durch freiwilliges Engagement für andere, die Umwelt oder sonst eine gute Sache. Dies bringt neue, andere Gedanken in unser Bewusstsein.

 

Und zum Schluss, doch nicht zuletzt: Ganz wichtig ist auch zu lachen! Lachen hilft Spannungen abzubauen, tiefer zu atmen, den Blickwinkel zu ändern, wieder zu mehr Leichtigkeit und Gelassenheit zurück zu finden.

Weitere Infos unter: https://www.praxishoffmann.ch

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