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Krumme Gurke? Mehrbeinige Karotte? Dicke Zucchini? Die Vielfalt an Größen und Formen ist eher ein Zeichen für gesundes Wachstum

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von Isolde Hilt

Die Lebensmittelindustrie hat einen gut im Griff. Werbung auf Plakaten, Einlegern für Zeitungen oder im Fernsehen demonstriert, wie Gemüse oder Obst auszusehen haben: gerade und wohlgeformt. In der Konsequenz bedeutet das, dass ein nicht unerheblicher Teil der Ernte aufgrund seines Aussehens auf dem Feld liegen bleibt, vernichtet oder zur Energiegewinnung verwendet wird. Georg Lindermair, Christopher Hallhuber und Carsten Wille fanden, da muss man etwas dagegen tun muss. Unter dem Slogan „Wer is(s)t schon gern normal?“ gründeten sie Etepetete – das Unternehmen, das Gemüse rettet.

Wie macht man Ware, die die meisten erst einmal liegen lassen, attraktiv? Gib deinem Unternehmen einen ausgefallenen Namen. Mache deutlich, warum deine Produkte – zunächst verkannt – eindeutig die besseren sind. Die Idee der drei jungen Geschäftsführer hat bereits viele überzeugt: Gemeinsam mit einem Netzwerk an Biobauern haben sie ein „Auffangbecken“ für „extravagant aussehendes“ Gemüse geschaffen. Dieses wird in der „Retterbox Classic“ oder „Retterbox Familie“ frisch vom Feld vor die Haustüre geliefert – in lebensmittelechten und biologisch abbaubaren Kartons. Dazu gibt es Rezept-Empfehlungen. Den Lieferintervall und das Zeitfenster bestimmen die Kund*innen. Darüber hinaus lässt sich das Gemüse gut zu veganen Speisen verarbeiten, die in Bio-Supermärkten angeboten werden.

Etepetete steht für eine bewusste und nachhaltige Esskultur

„Die krumme Gurke, die Karotte mit zwei Beinen und die zu große Zucchini haben eine Chance verdient“, meinen Georg, Christopher und Carsten. Aus einer Ernte sei oftmals das Doppelte herauszuholen. Die drei weisen besonders auf einen Aspekt hin, der gerne bei all dem genormten Essbaren vergessen wird: „Gerade die Vielfalt an Größen und Formen ist ein Zeichen für gesundes Wachstum und für Qualität. Das Gemüse schmeckt noch nach etwas, weil es nicht überzüchtet, überdüngt oder zu früh geerntet wurde. Wir möchten damit auch der Verschwendung von einwandfreien Lebensmitteln entgegenwirken.“ Etepetete unterstützt Gemüsebauern, die aus Überzeugung ökologische Landwirtschaft betreiben und der Natur ihren Platz sowie ihre Zeit lassen. Nun gilt es, das Netz weiter auszubauen, um möglichst regional liefern und die Wege kürzer halten zu können. Die Idee ist es allemal wert, das junge Unternehmen zu testen und zu unterstützen.

Katrin, die uns auf die Gemüse-Retterbox aufmerksam gemacht hat, meint: „Etepetete ‚rettet‘ dieses Obst und Gemüse und verkauft es zu fairen Preisen. Ich erhalte diese Box selber und bin begeistert!“

Weitere Infos unter: https://etepetete-bio.de/

 

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