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Der Gesundheitstipp für Mai

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von Renata Hoffmann, Naturheilpraktikerin

Mit einer Fläche von eineinhalb bis zwei Quadratmetern ist die Haut das größte Organ des Körpers. Sie schützt den Körper vor äußeren Einflüssen wie Bakterien, Viren, Schmutz, UV-Strahlen, regelt den Wärmehaushalt und sorgt dafür, dass wir nicht austrocknen. Einem Spiegel gleich verrät die menschliche Hülle, wie wir uns fühlen oder wie es uns geht. Anbei ein paar hilfreiche Tipps, was man für eine gut aussehende, gesunde Haut tun kann.

 

Jetzt, wo die Temperaturen uns nicht mehr zum Einmümmeln in mehrere Kleiderschichten zwingen, darf auch die Haut wieder vermehrt an die Luft. Um sie auf diese Zeit vorzubereiten, gibt es ein paar Dinge zu beachten:

Unsere Haut braucht Luft, Licht und Wasser, um ihrer Aufgabe als Ausscheidungsorgan gerecht zu werden. Feuchtigkeit erhält sie einerseits durch ausreichend Flüssigkeit, das heißt, viel trinken – allen Getränken voran Wasser, Kräutertee, eventuell verdünnte Säfte – sowie Essen von saftigen Speisen wie Suppen, Gemüse (gekocht und roh), Obst, Kräutern, Sprossen. Auch die Luftfeuchtigkeit, die in unserer Umgebung herrscht, spielt eine Rolle.

Schweiß und Talg bilden einen Schutzfilm. Häufiges Waschen und das Verwenden von zum Teil aggressiven Reinigungsmitteln brechen diesen Schutzfilm auf, die Haut wird trocken. Regelmäßiges Trockenbürsten der Haut am Morgen nach dem Aufstehen hilft, abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen, die Durchblutung anzuregen und die Haut wieder besser mit Nährstoffen zu versorgen. Verwende bei noch sensibler Haut erst einen nicht zu weichen Frottierhandschuh, eine weiche Bürste und erst später einen Fäustling aus Sisal oder einem anderen härteren Material. Meistens reicht es, wenn wir uns mit reinem Wasser und nur die Hautfalten unter den Achseln und zwischen den Beinen mit einer milden Seife waschen. Oft kann man sich gar nicht mehr vorstellen, dass weniger der Haut besser täte.

Bei rauen Stellen an Ellbogen, Knien und Fersen empfiehlt sich zum Einreiben eine Mischung aus gröberem Meersalz und Olivenöl. Rauhe Hände werden wunderbar weich, wenn man beim Einseifen einen Teelöffel Zucker dazugibt. So löst sich auch Schmutz recht sanft.

Wer unter übel riechendem Schweiß oder ekzemartigen Hautveränderungen leidet, sollte sich bei einer*m mit Ausleitverfahren vertrauten Heilpraktiker*in beraten, die Ursache abklären und behandeln lassen.

Über die Haut findet ein reger Austausch mit der direkten Umgebung statt. Nicht nur als Sinnesorgan trägt die Haut zu unserem Wohlbefinden bei. Mittels der Nervenendigungen in den unteren Hautschichten können wir durch entsprechende Berührung auch die inneren Organe erreichen. Stelle dir vor, du wirst liebevoll berührt, lasse eine Feder über deine Haut gleiten – das löst über verschiedene Mechanismen Wohlbefinden aus, tut dem Körper und somit auch der Haut gut.

Endlich am Strand, sich sonnen und schwimmen! Ein wichtiger Tipp: sich nicht in der größten Hitze in die pralle Sonne legen. (Foto: Isolde Hilt)

Durch den Wechsel vom Tageslicht zur Dunkelheit der Nacht wird auch über die Haut der Schlaf-Wach-Rhythmus geregelt. Das breite Farbspektrum des Tageslichtes fehlt beim Kunstlicht. Impulse, die das Wohlbefinden steuern, fehlen, wenn man zu wenig Zeit im Freien verbringt. Da wir unsere Haut in der kalten und dunklen Jahreszeit dem Tageslicht nur bedingt großflächig aussetzen können, ist es umso wichtiger, sie behutsam an die zunehmende Intensität des Sonnenlichts zu gewöhnen. Sich je nach Hauttyp dem Sonnenlicht mehrmals wöchentlich zwischen fünf und fünfzehn Minuten auszusetzen, hilft der Haut, sich langsam anzupassen. Bitte beachten: in der heißen Jahreszeit nicht zwischen 11 und 15 Uhr, am besten gut geschützt durch Kleidung und Hut und, je nach Aktivität, möglichst viel im Schatten. Sonnenmittel entsprechend des Hauttyps nicht vergessen!

Eine gesunde Hautfarbe muss nicht tiefbraun sein. Eine leichte Bräunung mit feinem Glanz, ein frisches Aussehen und ein Strahlen auf der Haut, das von innen kommt, zeugen davon, dass dieser Mensch auf seine körperliche und geistige Ernährung achtet, genügend schläft und sich genügend draußen an der frischen Luft aufhält.

 

Renata Hoffmann
Naturheilpraktikerin

mehr Infos unter: www.praxishoffmann.ch

 

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