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Das Mini-Kraftwerk produziert jederzeit Energie und senkt die Stromrechnung. Dank seiner Größe reicht ein Balkon oder eine Terrasse aus.

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von Isolde Hilt

Ein Balkon oder eine Terrasse reicht aus, um selbst Strom zu produzieren. Das kleine Mini-Kraftwerk lässt sich entweder aufstellen oder unkompliziert am Balkongeländer befestigen.

Eine gute Nachricht von Greenpeace Energy: Die Nutzung kleiner Solarmodule ist jetzt auch in Deutschland für Balkone und Terrassen möglich. Der größte Verteilnetzbetreiber Westnetz gab seinen Widerstand auf Druck des alternativen Energieversorgers auf. „Ab sofort ermöglicht Westnetz den Anschluss der Module auf unbürokratische Weise. Für Nutzerinnen und Nutzer genügt es, Namen und Adresse, Leistung und Fabrikat der Module zu melden, dann können diese dort bis zu einer Leistungsgrenze von 300 Watt ohne sonstige Auflagen in die Steckdose gesteckt werden.“ Das Einlenken von Westnetz sei ein Durchbruch für die städtische Energiewende in Bürgerhand, sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy. „Millionen von Mietern bekommen damit die Chance, sauberen Strom zu erzeugen und selbst zu verbrauchen.“

So funktioniert simon, das Mini-Kraftwerk aus Österreich

Wer sich so einen kleinen Stromerzeuger zulegen will, wird im südlichen Nachbarland fündig. Im letzten Jahr gewann die oekostrom GmbH mit simon den Österreichischen Klimaschutzpreis 2016 in der Kategorie „Tägliches Leben“. Das Mini-Kraftwerk begeistert nicht zuletzt dank einfachen Handlings: Es braucht nicht viel Platz, passt auf jeden Balkon oder jede Terrasse, wird ausgepackt, aufgestellt, das Kabel eingesteckt und schon beginnt die Stromproduktion. „Die Photovoltaik wandelt Sonnenlicht in elektrischen Strom um. Die leistungsstarken Solarzellen unseres kleinen Kraftwerks erzeugen große Mengen Gleichstrom. Der integrierte Wechselrichter sorgt dafür, dass der erzeugte Gleichstrom in Wechselstrom mit hoher Qualität umgewandelt wird. Dabei ist sichergestellt, dass der Strom mit der Spannung und Frequenz in die Steckdose fließt, die auch von Haushaltsgeräten verwendet wird.“ Wie Michael Galhaup, einer der beiden Entwickler, weiter ausführt, fließe der Strom über die hauseigenen Stromleitungen direkt in die Elektrogeräte wie Waschmaschine, Geschirrspüler, Kühlschrank oder Computer. Ein integrierter Sicherheitsschalter, der doppelt ausgeführt ist, gewährleiste maximale Sicherheit.

Durchbruch für Balkon-Solarkraftwerke nun auch auf deutschem Markt möglich

Es ist gut möglich, dass sich Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland noch auf Widerstand einstellen müssen: „Viele Betreiber schüchtern Mini-Solar-Interessenten massiv ein.“ Sönke Tangermann von Greenpeace Energy weist jedoch ausdrücklich darauf hin, dass die anderen deutschen Netzbetreiber dem Vorbild von Westnetz folgen müssten. „Moderne Module wie simon sind völlig sicher im Betrieb.“ In den Niederlanden nutzten bereits rund 200.000 Haushalte problemlos solche kleinen Solaranlagen.

Für ein demokratisches, selbstbestimmtes Energiesystem

Minikraftwerke sind in der Lage, Bewegung in den Energiemarkt zu bringen. „In einem von großen Energieversorgern dominierten Strommarkt verhilft dir dein eigenes kleines Kraftwerk zu einem Stück Unabhängigkeit. Eigenen Strom herzustellen heißt nicht nur, Geld zu sparen, sondern auch an einer Revolution zu einem demokratischen, selbstbestimmten Energiesystem teilzunehmen“, sind Simon Niederkircher und Michael Galhaup überzeugt. Besonders stolz sind die beiden Entwickler von simon darauf, dass ihr Produkt in Sachen Nachhaltigkeit top ist: in Österreich zu 100 Prozent aus recyclebaren Materialien hergestellt, trägt simon zu 63 kg weniger CO2 pro Jahr bei. Bisher sind es fünf bis zehn Prozent des persönlichen Strombedarfs, die man so mit Hilfe der Sonne selbst produzieren kann.

 

Weitere Infos unter:

greenpeace-energy.de

simon.energy

 

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3 Responses

  1. Herbert Zimmermann

    Leider, leider…
    die beiden Bilder sind nun wirklich kontraproduktiv!!
    In beiden Fällen sind größere Flächen verschattet. Das führt zu einer massiven
    Ertragseinbuße.
    Bitte unbedingt neue Bilder ins Netz stellen.

    Ein passionierter PV-Betreber seit 1999

    Antworten
    • Isolde Hilt

      Vielen Dank für den Hinweis. Man muss sich tatsächlich fachlich beraten lassen, um simon optimal zu nutzen. Wie uns die oekostrom GmbH in Wien mitteilte, gibt es sehr viel Bildmaterial, wie das kleine Minikraftwerk optimal anzubringen ist. Für Presse- und Marketingzwecke seien diese anderen Motive aufgenommen worden. Bei weiterem Interesse lädt das Unternehmen dazu ein, sich gerne direkt an sie unter folgender E-Mail-Adresse zu wenden:
      info@simon.energy

      Antworten
    • Rita Fürst

      Hallo Herbert, hast du denn auch Erfahrung mit dieser Art von Minikraftwerk?
      Die Möglichkeit, sowas im Garten aufzustellen klingt sehr verlockend, sicher ist aber auch einiges zu bedenken. Ich denke z.B. an eine Nutzung für mein Glashaus. Und eine Preisfrage ist es bestimmt auch .

      Antworten

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