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Zum Beispiel, wenn Spiderman am Dom entlang läuft

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von Isolde Hilt

Foto: Mario Kick

„Ich wollte eigentlich einen Tageskalender mit 365 Portraits machen.“ Mario Kick, der seit 30 Jahren leidenschaftlich gerne fotografiert, stellte dann aber bald, nach vorsichtigen Anfängen, fest: „Das ist doch ganz schön aufwändig. 365 Personen auftun, sie fragen, ob sie mitmachen, Termine finden…“ Zwei Jahre ist das her und die Zeit, in der er die Streetfotografie für sich entdeckte.

Nicht selten kommt man über das Ausschlussverfahren auf das, was einem liegt. Mit den Ur-Genres „Portraitfotografie“ und „Landschaftsfotografie“ kann er nicht so wirklich viel anfangen, musste sich Mario eingestehen. Für die Portraitfotografie fehlen ihm die Posing-Ideen und Landschaften sind ihm zu langweilig. Es muss etwas passieren, sich bewegen… Menschen und ihre Umwelt ziehen ihn an. „Außerdem beobachte ich gerne. Diese Vorlieben kann ich mit der Streetfotografie gut ausleben. Du stellst dich an eine Straßenecke, die Menschen tauchen von alleine auf.“ Als knapp zwei Meter-Mann sieht man eine ganze Menge. Genug, dass er im Herbst letzten Jahres seinen ersten Tageskalender mit 365 Motiven unter dem Titel „Gesichter Regensburgs 2017“ herausbringen konnte.

 

German Summer Style. Foto: Mario Kick

Wie reagieren die Fotografierten, wenn sie feststellen, dass sie soeben abgelichtet worden sind? Da gibt es noch Bildrechte oder die Frage nach der Erlaubnis zur Veröffentlichung. Das sei ganz unterschiedlich, berichtet Mario Kick. „Die einen merken es, die anderen nicht. Die, die ich dann frage, sind meist angenehm überrascht und stimmen einer Veröffentlichung zu.“ Von den meisten Personen habe er die Einverständniserklärung. Es gebe aber auch Fälle, so der Streetfotograf, in denen er erst zu Hause feststelle, dass das eine oder andere Foto besser sei als gedacht. „Die veröffentliche ich dann doch – auf Facebook, Instagram und Twitter. Manchmal werden die Abgelichteten darauf aufmerksam, melden sich bei mir und geben mir nachträglich ihr Einverständnis.“ Das spricht für Qualität, die Handschrift und das behutsame, sensibel ins Bild nehmende Vorgehen.

 

Einmalige Augenblicke, die so nicht wiederkehren

Jeder Moment ist kostbar, etwas Einmaliges. Das lassen einen die Bilder des Kalenders 2017 spüren. Die Schwarz-Weiß-Fotografien, keine gestellt, strahlen eine Ruhe und Spannung zugleich aus, die sich von all dem Bunten um einen herum wohltuend unterscheiden. Auf die Frage, ob er Fotografien habe, auf die er besonders stolz sei, nennt Mario Kick zwei Motive: „German Summer Style“ vom 29. August dieses Jahres und „Vor dem Sprung“, das im nächsten Kalender erscheinen soll. Und wieder ein Beweis, dass seine Momentaufnahmen etwas Besonderes sind: Die Jury für die 91. Jahresschau im Kunst- und Gewerbeverein Regensburg hat diese beiden Bilder ausgewählt, die noch bis 29. Oktober zu sehen sind.

Sprung in die Donau. Foto: Mario Kick

Jetzt gilt’s! Crowdfunding-Aktion für die „Gesichter Regensburgs 2018“

Noch bis 15. Oktober läuft auf der Online-Plattform Startnext eine Crowdfunding-Aktion, um den nächsten Tischkalender produzieren zu können. Insgesamt 5.000 Euro benötigt Mario für die „Gesichter Regensburgs 2018“. Der Kalender kann nur in Druck gehen, wenn die Crowdfunding-Aktion erfolgreich ist. Und wenn es ein bisschen mehr wird, umso besser …

www.startnext.com/gesichterregensburgs2018

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