Tische und Stühle raus – Gastfreundschaft feiern!

Am Tag der offenen Gesellschaft am 17. Juni veranstalten Menschen und Organisationen Tafeln – als Symbol für Demokratie und Begegnung.

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von Florian Roithmeier

 

Am Samstag, 17. Juni ab 17 Uhr stellen Menschen, Vereine und Initiativen in ganz Deutschland Tische und Stühle ins Freie, essen und diskutieren gemeinsam. Damit setzen sie ein Zeichen für Geselligkeit und Begegnung. Am „Tag der offenen Gesellschaft“ kannst auch du mit deinen Freunden andere einladen, Demokratie zu feiern.

 

Medizin-Kabarettist Eckart von Hirschhausen, Schauspielerin Katja Riemann, Wissenschaftsjournalist Harald Lesch… sie alle und viele mehr setzen sich am 17. Juni ab 17 Uhr zusammen, um den „Tag der offenen Gesellschaft“ zu feiern.

Die Idee: Menschen sollen zusammenkommen. „Unsere Gesellschaft hat sich in den vergangenen Jahren polarisiert, vielerorts entfremdet“, stellt Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland, fest. Er und die Initiative Offene Gesellschaft hatten die „Tafel-Idee“ zum Tag der offenen Gesellschaft. Zeitgleich sollen Menschen auf dem Land, in der Stadt, in Dörfern, auf Rathausplätzen, Terrassen, in Parks und Gärten Tische, Stühle und große Tafeln aufbauen und dort gemeinsam feiern. „Die Tafel steht für Austausch, konstruktive Diskussion, Gastfreundschaft und Zusammenhalt“, so Ulrich Lilie.

Warum der 17. Juni? Er ist ein Tag der Freiheitsgeschichte.

Die Initiatoren haben den 17. Juni als Veranstaltungstag gewählt, weil er eine große geschichtliche Bedeutung hat. Der Volksaufstand in der ehemaligen DDR am 17. Juni 1953 steht für den Einsatz für Freiheit, Demokratie und Einheit. Bis zur deutschen Wiedervereinigung war er der deutsche Nationalfeiertag. Somit nimmt der 17. Juni eine besondere Stellung in der Geschichte der Freiheit ein.

Mach' mit und lade zu deiner eigenen Tafel ein!

Auch DU kannst beim Tag der offenen Gesellschaft mitfeiern. Entweder besuchst du eine Tafel in deiner Nähe oder stellst eine eigene auf die Beine. Du kannst deine Tafel öffentlich oder nicht-öffentlich schalten – so hast du immer die Kontrolle, wer dein Fest sehen und besuchen kann. Nach Möglichkeit sollte die Tafel um 17 Uhr beginnen. Wann sie zu Ende ist, entscheidet allein der Veranstalter. Das können Privatpersonen, Vereine, Gruppen oder Initiativen sein. Das Programm hat keine Vorgaben. Auch wenn es „Tafel“ heißt, musst du kein Fünf-Gänge-Menü auftischen. Im Gegenteil! Diskussionen, Musik, Tanz, Spiele für Jung und Alt – es ist fast alles erlaubt. Soll das Fest im öffentlichen Raum (Gehwege, Plätze) stattfinden, ist es ratsam, vorher die entsprechende Behörde um Erlaubnis zu fragen.

Auf der Homepage des Tags der offenen Gesellschaft kannst du sehen, wo es in deiner Nähe schon Tafeln gibt und eine eigene eintragen. Außerdem gibt es Tipps, wie du deine Tafel gestalten kannst.

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Fazit: Eine großartige Initiative, um zu zeigen, dass Deutschland eine weltoffene und demokratische Gesellschaft hat. Der größte Reichtum sind Begegnungen. Der Tag der offenen Gesellschaft kann dazu ein wichtiges Zeichen setzen. Einfach Tafel für den 17. Juni erstellen, Freunde und gerne auch die Öffentlichkeit einladen. Mehr unter www.die-offene-gesellschaft.de/17juni.

 

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