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Wildplastic ist Deutschlands einziger Anbieter von Produkten aus wildem Plastik – von Plastik, das in der Umwelt liegt. Der neueste Deal: Versandtüten für den Online-Versandhändler Otto.

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von Isolde Hilt

„Wir sind wild.“ Wer? WILDPLASTIC. 2019 startete das Hamburger Startup, um wildes Plastik zu sammeln. Darunter versteht es Kunststoffmüll, der weder recycelt noch innerhalb eines funktionierenden Abfallsystems korrekt entsorgt wird, sondern irgendwo in der Umwelt landet. Das erste Produkt, mit dem das junge Unternehmen auf sich aufmerksam machte, ist die WILDBAG, ein nachhaltiger Müllbeutel. Nun folgte der nächste große Wurf. Wildplastic kooperiert mit dem Online-Versandhändler OTTO, der ab sofort auf Versandtüten aus recyceltem Kunststoff setzen will.

Die Rechnung, die Wildplastic aufmacht, zeigt deutlich, dass man riesengroß und wild denken muss, wenn sich etwas zum Guten bewegen soll. Von 6,3 Milliarden Tonnen Plastikmüll sind 9 Prozent recycelt, 12 Prozent verbrannt, 79 Prozent liegen in der Umwelt – auf offenen Mülldeponien, an Stränden, auf Straßen und Plätzen, in der Natur. 79 Prozent, die sich in kreative, smarte, soziale und ganzheitlich gedachte Lösungen verwandeln sollen.

Die erste kreative Lösung ist die sogenannte Wildbag, ein Müllbeutel in drei unterschiedlichen Größen aus wildem Plastik. Jeder dieser Müllbeutel räumt zugleich die Umwelt auf, ermöglicht bessere Löhne für Sammler*innen und spart bis zu 62 Prozent CO2 gegenüber Neuplastik ein. Der Produktionsweg sieht wie folgt aus:

Sammler*innen sammeln herumliegendes Plastik in Ländern ohne funktionierendes Abfallsystem wie in Haiti, Indien oder Nigeria. Gibt es keine Recyclingpartner vor Ort, wird das wilde Plastik nach Europa verschifft und da gewaschen, eingeschmolzen und zu Granulat verarbeitet. Anschließend gelangt das Granulat zum Produzenten von Wildbag in Deutschland, der es zu nachhaltigen Müllbeuteln verarbeitet.

Think big! Wildplastic will die Welt mit großen Partnern aufräumen

Jeder Schritt zählt, doch einzig mit kleinen Schritten kommt man nur langsam voran. Der Name verpflichtet. „Wild sein“ bedeutet unter anderem, ungestüm, nicht gezähmt, unbändig, versessen auf etwas sein. Eigenschaften, die dabei helfen können, wirklich etwas voranzubringen und groß zu denken. Christian Sigmund, CEO, erklärt, was sich Wildplastic von seinem nächsten Produkt, einer Versandtüte, und einer Kooperation mit dem Online-Händler Otto verspricht: „Wir konzentrieren uns von Beginn an auf Produkte mit tatsächlichem Impact, mit denen wir schnell große Massen umsetzen können. Das geht in starken Partnerschaften schneller und besser, um das Problem zu lösen. Denn um wirklich Wandel zu bewirken, braucht es viele, eigentlich alle von uns. Ein Grund, warum wir eine Kooperation mit einem der größten Versandhändler Europas eingegangen sind. Bei dem Versandvolumen von Otto können wir mit mehreren Millionen Versandtüten pro Jahr hunderte Tonnen gerettetes Plastik als Wertstoff zurück in den Recyclingkreislauf führen.“

 

 

Mehr zu Wildplastic, dem Unternehmen im Verantwortungseigentum, und den Müllbeuteln aus wildem Plastik findet ihr hier: https://www.wildplastic.com/

 

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