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Die Bienen:
Ihr Fleiß und das Klima

Bienen leisten einen unersetzlichen Beitrag zu unserer Nahrung und zum Klima. Mit sinnvollen Projekten wird dies immer mehr unterstützt.

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von Ariane Mostafa

Was wären die Blumen (und in Folge die Menschen) ohne Bienen? Foto: Moni Liepelt

Bienen, die kleinen Fleißigen, sind für unsere Existenz und für unsere Ernährung ausschlaggebend. Ohne Bienen würden Menschen noch vier Jahre leben, wusste schon Albert Einstein. Sie sind unermüdlich, diese liebenswerten und existenziell wichtigen kleinen Tiere.

 

Bienen sind die wichtigsten Bestäuber

Sie fliegen acht Stunden, sie widmen acht Stunden der Stockpflege und schlafen acht Stunden. Ihr Bienenstaat ist perfekt organisiert. Rund 80 Prozent der Wild- und Nutzpflanzen werden von Insekten bestäubt. Von diesen wiederum übernehmen Bienen mit 85 Prozent den größten Anteil .

 

Das Klima und die Bienen

Biene an Traubenhyazynthe

Sie haben sogar positive Auswirkungen auf das Klima. Eine einzige Biene hat einen Flugradius von 10 km und kann eine Geschwindigkeit von 30 km/h erreichen. Ein Bienenvolk bestäubt somit mindestens eine Grünfläche von 100 Quadratkilometern und sorgt dafür, dass sich diese Grünfläche immer wieder aussäen kann. Erst so bleibt die Grünfläche erhalten. Rechnet man das hoch, entsprechen diese 100 Quadratkilometer 10.000 Hektar. Durch botanische Studien weiß man, dass 1 Hektar Grünfläche jährlich 6 Tonnen CO2 bindet. Man kann dies nun weiterspinnen, denn das heißt schlussendlich, dass nur ein Bienenvolk dadurch, dass es diese Grünfläche am Leben hält, 60 Tonnen CO2 jährlich bindet.

 

Imkern gegen den Klimawandel

Bild von Erik Karits auf Pixabay

Es gibt Projekte, die mit dem Imkern gegen den Klimawandel nachhaltige Erfolge erzielen. Eines dieser Projekte findet auf den Salomon-Inseln statt. Diese im Südpazifik gelegene Inselgruppe ist vom Klimawandel besonders hart betroffen und das, obwohl sie selber nur sehr geringe Kohlenstoffemissionen verursachen. Man bildet Imker*innen aus und transportiert zahlreiche Bienenvölker dorthin. Das ermöglicht den frisch ausgebildeten Imkern*innen einerseits, ein Einkommen zu erzielen, zudem bestäuben die Bienen dort unter anderem die wichtigen Mangrovenbäume und sind somit maßgeblich für ihre Erhaltung verantwortlich. Die Mangrovenbäume speichern wiederum CO2, unterstützen die Ökosysteme der Inseln und sind zusätzlich gegen die Stürme ein Küstenschutz. Ein positiver Dominoeffekt …

 

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