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Viele kleine Gesten der Freundlichkeit bewirken Wunder, wie Make Someone Happy beweist. Ein Interview auf good news for you hat bereits die ersten Tropfen verursacht.

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photo: Moni Li

Am Anfang vermuten wahrscheinlich die wenigsten, dass so ein kleines Ding so eine Wirkung haben kann. Und es geht ja auch eher leise los: eine Geste der Freundlichkeit wie ein Lächeln, ein aufmunterndes Wort oder jemandem beim Einsteigen ins Auto helfen.

David aus Rhode Island war selbst erstaunt, was passiert, wenn man sich einmal einen Ruck gibt und fragt, ob man behilflich sein kann. Er hatte das Interview von Kristin Frauenhoffer mit Gina Dodd über Make Someone Happy gehört und gleich einmal in der Praxis ausprobiert. Was ihn am meisten verblüffte – die Wirkung auf einen selbst. Mache jemanden glücklich und du bist glücklich!

 

von David aus Rhode Island

Mein Name ist David und ich lebe in Rhode Island in den USA. Seit über 20 Jahren bin ich mit Gina Dodd befreundet und bin ein Anhänger von „make someone happy“, seit sie es gegründet hat. Als Freund und Mitstreiter gefallen mir ihre Bemühungen und ihre Botschaft, der Philosophie ihres Vaters zu folgen und das Leben der Menschen durch eine kleine Geste der Freundlichkeit – eine nach der anderen – zu verändern. Vor zwei Wochen hat sich diese Botschaft für mich tatsächlich bestätigt.

 

Ein Interview mit good news for you gab den Ausschlag

Während einer 30-minütigen Fahrt zu einem Treffen mit Freunden zum Mittagessen sah ich mir das Interview an, das Gina für good news for you gegeben hatte. Ich nickte, als Gina die Analogie erläuterte, wie kleine Taten – “ ein Wassertropfen nach dem anderen“ – schließlich einen Ozean positiven Handelns schaffen können. Es war ein angenehmes Interview, und ich erreichte mein Ziel, ein lokales Familienrestaurant, einige Minuten nach dessen Ende.

 

Make Someone Happy, Tropfen 1: „Danke, junger Mann, danke!“

Nach dem Mittagessen war ich der Letzte unserer Gruppe, der das Restaurant verließ. Als ich zur Tür hinausging, stieß ich fast mit einer älteren Frau zusammen, die alleine dastand, sich auf eine Gehhilfe stützte und eine harte Plastikstütze um ihren Oberkörper trug. Ich machte einen Schritt zur Seite, um zu meinem Auto zu gehen. Ich hörte Ginas Stimme in meinem Kopf und konnte nicht weggehen. Schnell drehte ich mich um und fragte die Frau sanft, ob sie Hilfe brauche. Sie sah mich an, mit Erleichterung und Unsicherheit in den Augen, sagte nichts, nickte nur und lächelte dann.

Einen Moment später hielt ihr Mann vor uns. Offenbar war sie nicht in der Lage, die Strecke bis zum geparkten Auto zu Fuß zurückzulegen, so dass er das Fahrzeug holen ging. Er öffnete die Autotür und hatte Mühe, aus dem Wagen auszusteigen. Er schien in einem gebrechlichen Zustand zu sein. Sie ging einen Schritt auf das Auto zu, während ich die Beifahrertür öffnete, den Mann begrüßte und ihm sagte, dass er im Auto bleiben könne. „Sie hat einen Freund gefunden, während Sie das Auto geholt haben“, sagte ich. Daraufhin lächelte er und griff mühsam nach seiner Tür, um sie zu schließen. Ich half ihr ins Auto, faltete ihre Gehhilfe zusammen und legte sie auf den Rücksitz. „Bleiben Sie gesund und haben Sie einen schönen Tag“, sagte ich. „Danke, junger Mann, danke“, sagte sie. Und sie fuhren los.

Die ganze Begegnung dauerte nur ein paar Minuten, aber sie hat einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Das Interessante daran war, dass ich mich tatsächlich gut dabei gefühlt habe! Ich stieg in mein Auto und rief sofort Gina an, um ihr zu sagen, dass der erste Tropfen gefallen sei und noch viele weitere folgen würden.

Make Someone Happy, Tropfen 2: „Das nächste Mal bin ich dran!“

Tags darauf kaufte ich in einem Discount-Supermarkt ein, in dem man seine Einkäufe selbst eintüten muss und die Papiertüte 0,05 Dollar kostet. Das Schwierige dabei ist, dass man an der Kasse abschätzen muss, wie viele Tüten man braucht. An diesem Tag habe ich mich um eine Tüte verschätzt. Keine große Sache, denn normalerweise würde ich sie einfach mit nach Hause nehmen. Doch dann hörte ich wieder Ginas Stimme. Ich schaute mich in der Menge um und sah jemanden, der aussah, als könnte er eine zusätzliche Tüte gebrauchen. Also fiel ein weiterer Wassertropfen. Ich ging einfach hinüber, gab die Tüte der Person und sagte: „Sieht so aus, als bräuchten Sie noch eine.“ Ich lächelte und ging weiter. Als ich meine Einkäufe ins Auto packte, schob die andere Person ihren Wagen an mir vorbei und sagte: „Das nächste Mal bin ich dran!“

Das Interview hat mich dazu inspiriert, nach Gelegenheiten zu suchen, kleine Gesten der Freundlichkeit zu verschenken. Manchmal reicht es schon, die Tür aufzuhalten oder mit einem breiten Lächeln guten Morgen zu sagen. Ich komme mir fast egoistisch vor, weil es mir tatsächlich Freude bereitet! „Tropf, tropf, tropf!“

 

Mehr Infos zu Make Someone Happy gibt es hier:

https://www.makesomeonehappycompany.com/

https://www.instagram.com/makesomeonehappycompany

 

Übersetzung: Kristin Frauenhoffer • Der Beitrag auf Englisch:

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt.

 

Und hier das Interview, mit dem es begann!

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Eine Antwort

  1. Isabel Lemper

    Ein wunderschöne Artikel, der mich auch wieder daran erinnert, dass Offenheit gegenüber anderen Menschen einem selbst so viel geben kann! Danke!

    Antworten

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