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Fastenzeit:

Sein Zuhause schlanker machen

Die Fastenzeit bietet sich nicht nur an, um selbst abzunehmen. Auch die Wohnung könnte man in den 40 Tagen Stück für Stück entrümpeln.
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Interview: Gerda Stauner

Das neue Jahr hat rasant begonnen. Der erste Monat ist schon vorbei und die Fastenzeit geht gerade los. Die eine oder der andere hat sich für 2024 gute Vorsätze zurechtgelegt – und diese vielleicht auch schon wieder über Bord geworfen. Die Fastenzeit bietet nun erneut die Gelegenheit, sich damit zu beschäftigen, was man im Leben verändern möchte. Richtig Aufräumen und Ordnung halten können, sind beispielsweise Fähigkeiten, die sich viele Menschen in ihrem Leben wünschen. Doch oft ist das gar nicht so einfach und man hört mit dem guten Vorsatz schon wieder auf, bevor man überhaupt richtig begonnen hat, eine Struktur in das heimische Chaos zu bringen. Wir wollten uns nicht so schnell geschlagen geben und haben bei einer Fachfrau nachgefragt, was dabei hilft, den Alltag schlanker zu machen. Agnes Schwindl ist zertifizierte Hauswirtschafterin und berät als Ordnungscoach alle jene, die sich nach einer aufgeräumten Wohnung sehnen, um mehr Zeit für andere Dinge im Leben zu haben.

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Die Fastenzeit lädt dazu ein, in sich zu gehen und zu überlegen, wie man den Alltag schlanker gestalten kann. Frau Schwindl, wie hilft dabei ein aufgeräumtes Umfeld?

Auf vielfache Weise. Gerade in der Fastenzeit wird ja wieder gerne frühlingshaft und österlich dekoriert. Jede Dekoration kann aber nur in einem klaren Umfeld wirken. In einem vollgestopften Zimmer sieht Deko einfach nur wie weiteres Gerümpel aus. Ein weiterer, entscheidender Vorteil ist, dass ein klar strukturierter Raum viel weniger Putzaufwand bedeutet als ein vollgestellter, unsortierter.

 

Auf Ihrer Webseite „Alles in schönster Ordnung“ kann man lesen, dass Ordnung Zeit schafft. Inwiefern spart es Zeit, wenn alles im Haus oder in der Wohnung einen festen Platz hat?

Die meiste Zeit geht in einer unordentlichen Umgebung für das Suchen nach Gegenständen drauf. Wenn alles seinen festen Platz hat (und natürlich auch wieder dorthin zurückgelegt wird), spart das alleine schon viel Zeit. Beim Aufräumen muss man nicht lange überlegen, wo man den Gegenstand jetzt unterbringen könnte. Man weiß ja, wo er hingehört. Alles hat seinen festen Platz. Und man wird auch nicht ständig von der Familie gefragt, wo denn jetzt dieses und jenes Teil ist.

Denken Sie, man kommt innerlich schneller zur Ruhe, wenn das äußerliche Umfeld weniger chaotisch ist?

Davon bin ich überzeugt! Eine ordentliche Wohnung strahlt Ruhe und Behaglichkeit aus, das überträgt sich auf uns. Die Klarheit, Überblick über den eigenen Besitz und Dinge auf einen Griff parat zu haben, geben uns Sicherheit. Außerdem „schreit“ einem ein aufgeräumtes Umfeld geradezu entgegen: „Du hast Dein Leben im Griff!“ Das alles vermittelt einfach ein gutes Gefühl.

 

Wir haben alle Dinge zuhause, die wir nicht unbedingt brauchen. Wie wähle ich aus, was wichtig ist und was ich weggeben kann?

Diese Hilfe bei der Entscheidungsfindung ist natürlich ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit mit meinen Kund*innen. Es sind unter anderem Fragen wie: Wann habe ich das zuletzt benutzt? Selbst wenn ich es noch brauche, nehme ich es gerne in die Hand? Selbst wenn ich es jetzt weggebe und doch irgendwann brauche, kann ich es günstig kaufen (z. B. auch gebraucht) oder unkompliziert ausleihen? Das ist ein kleiner Auszug aus Fragen, die bei der Entscheidungsfindung zum Behalten oder Weggeben beitragen können.

 

Helfen Sie bei Ihren Beratungen auch dabei, Dinge nicht einfach wegzuwerfen, sondern dafür vielleicht sogar anderswo einen neuen Platz zu finden?

Nachhaltigkeit ist mir und vielen meiner Kund*innen sehr wichtig. Auch das gehört zu meiner Arbeit. Möglichkeiten aufzuzeigen, wo und wohin die Sachen gespendet, verkauft oder nachhaltig entsorgt werden können. Meine Dienstleistung beinhaltet auch, das Wegbringen zu übernehmen.

 

Haben Sie für unsere Leser*innen ein paar einfache Tipps, wie man die Fastenzeit nutzen kann, um das eigene Umfeld schlanker zu machen?

Die 40 Tage Fastenzeit können prima genutzt werden, um eine eigene Challenge mit sich selbst zu absolvieren.

Eine Möglichkeit ist es, sich in den Kalender bis Ostern tägliche Aufgaben einzutragen. Dabei sollten es immer kleinere Einheiten sein wie zum Beispiel, sich eine Schublade, ein Schrankfach, ein Regalabteil vorzunehmen. Jeden Tag räumt man also ein Regal oder eine Schublade aus, macht sauber, sortiert und räumt wieder ein. Auf diese Art und Weise können ganze Räume entrümpelt werden.

Nach den 40 Tagen kann man dann Ostern in einem Zuhause feiern, das einem ein ganz neues Wohlgefühl gibt und in dem man gerne seine freie Zeit verbringt!

Weitere Infos zu Agnes Schwindl findet ihr hier: Alles in schönster Ordnung

 

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