Der Regensburger Student war an Bord der „Professor Albrecht Penck“. Seine Aufgabe mit Sea-Eye: Menschen, die im Mittelmeer in Seenot geraten sind, retten.

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Interview: Florian Roithmeier

Gäbe es Organisationen wie Sea-Eye nicht, wären wohl noch mehr Menschen auf ihrer Flucht über das Mittelmeer ertrunken. Erst diese Woche haben Crewmitglieder des Regensburger Vereins erneut 64 Menschen gerettet.

Jonas Baumgartner ist 26, studiert in Regensburg Jura und schrieb eine Seminararbeit über das Thema Seenotrettung. Die Nachrichten von Menschen, die auf ihrer Flucht über das Mittelmeer ertrinken, kennt auch er. Aber einfach nur zusehen und nichts dagegen tun, kam für ihn nicht in Frage. Er wollte helfen. Darum hat er sich bei der Regensburger Seenotrettungsorganisation Sea-Eye e. V. als RIB-, also als Schlauchbootfahrer, gemeldet. Sein Einsatz war eigentlich für Sommer 2018 geplant, wurde aber verschoben. Mitte Dezember brach er schließlich mit der 18-köpfigen Crew auf, um Menschenleben zu retten.

Im Interview mit good news for you erzählt Jonas von seinem Einsatz im Mittelmeer auf der Professor Albrecht Penck (Schiffsname heute: Alan Kurdi), den politischen Problemen, die sich dabei aufgetan haben und was er allen rät, die sich für Geflüchtete engagieren möchten.

 

Jonas, viele Menschen – und sind sie noch so engagiert – würden sich wohl nie trauen, zu einem Seenotrettungseinsatz mitzufahren. Warum hast du dich entschieden, zu sagen: „Ja, ich fahre mit“?



„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Ich finde, dieser Satz steht nicht umsonst an erster Stelle im Grundgesetz. Zu dieser Menschenwürde gehört für mich auch das Recht auf Leben. Dieses Recht darf man nicht dadurch untergraben, indem man Menschen, die man retten kann, einfach nicht rettet.

Uns wird von klein auf beigebracht, dass man anderen helfen soll. Das beginnt in der Schule beim Sanitätsdienst, bei dem man sich einbringen kann. Jede*r lernt in der Fahrschule: Du musst Hilfe leisten, sonst machst du dich strafbar. Egal, ob es um deine Großmutter, entfernte Verwandte oder den Nachbarn geht, der dich nervt, egal, ob Farbiger oder Weißer: Du musst in Notsituationen helfen.

Ich habe aber gemerkt, dass man scheinbar doch wieder mehr zwischen Europäern und Nicht-Europäern unterscheidet. Man bekommt das Gefühl, das Leben bestimmter Menschen ist nicht rettungswürdig. Dabei geht es noch gar nicht um das Recht auf Asyl, sondern um die Frage: Haben diese Menschen das Recht, gerettet zu werden? Ich sage: Ja, haben sie! Dass das nicht von staatlicher Seite geschieht, geht mir gegen den Strich. Ob es für Staaten eine Pflicht gibt, Kontrollfahrten in gefährdeten Gebieten durchzuführen, ist strittig. Aber aus menschlicher Sicht war mir klar: Man muss dort hin, wo Menschen sterben. Deshalb habe ich mich entschieden, bei der Mission von Mitte Dezember bis Anfang Januar mitzufahren.

Dennoch dürfte die Entscheidung nicht leicht gefallen sein. Man muss ja für viele Wochen Einiges hinter sich lassen…

Dass ich überhaupt bei einem Einsatz mitfahre, hatte ich für mich schon lange mit „ja“ beantwortet. Natürlich hatte ich mir Gedanken gemacht: Werden das einfache Bilder? Kommt man vielleicht zu spät und sieht Wasserleichen? Hat man überhaupt einen Rettungseinsatz? Aber mir war die Möglichkeit, Menschenleben zu retten, zu wichtig.

Eigentlich war mein Einsatz schon im Sommer 2018 geplant, dieser wurde jedoch abgesagt. Dann rief mich Jan Ribbeck, Crewmanager von Sea-Eye, relativ kurzfristig an: Ich könnte bei der ersten Mission der Professor Albrecht Penck mitfahren – und zwar über Weihnachten und Neujahr. Wenn ich Zeit hätte, wäre ich dabei.

„Wäre ich zu Hause geblieben,
wäre ich in Gedanken nicht befreit gewesen.“

Zwei Tage habe ich mir für die Entscheidung Zeit genommen. Weihnachten ist für mich ein Fest, das ich mit den mir lieben Menschen verbringe. Ich habe viel mit meinen Eltern und meiner Freundin gesprochen. Letzten Endes habe ich abgewogen: Wie wäre die Situation, wenn ich an Bord gehe? Wie wäre sie, wenn ich zu Hause bleiben würde? Ich dachte mir: Wenn etwas passiert und es fehlt ein Crewmitglied, hätte ich derjenige sein können, der hilft. Ich wäre in Gedanken nicht befreit gewesen. So kam der Entschluss, doch mitzufahren.

An Bord waren 18 Crewmitglieder aus sechs Nationen: Deutschland, Österreich, Russland, Ukraine, Norwegen und Ghana. Was genau war deine Aufgabe?

Auf dem Schiff gibt es verschiedenste Aufgaben: zum Beispiel als Bordarzt, Kapitän oder in der Küche. Meine Aufgabe war die des RIB-Fahrers. Ein RIB ist ein Schlauchboot mit einem festen Rumpf. Das heißt, wenn es einen Rettungseinsatz gibt, bin ich mit dem Schlauchboot ins Wasser gegangen und habe es gefahren. Im Vorfeld von Einsätzen war ich dafür zuständig, das Schlauchboot instand zu halten. Man prüft zum Beispiel, ob genügend Sprit im Tank ist und macht Trainings.

Ansonsten hatte ich Aufgaben wie andere Crewmitglieder auch. Dazu gehört, das Schiff zu putzen, sich um Wäsche zu kümmern oder die sogenannte Search-and-rescue-Wache zu besetzen, also auf der Brücke Ausschau nach Auffälligem oder Notfällen zu halten. Außerdem gab es medical trainings. Wir wurden zum Beispiel eingewiesen, wie man einen Defibrilator bedient oder unterkühlte Personen transportiert.

Die Crew der „Professor Albrecht Penck“, zu der auch Jonas (hintere Reihe, 2. v. l.) gehörte.

Kurz vor dem Jahreswechsel, also zwei Wochen, nachdem du zur Mission aufgebrochen warst, gab es tatsächlich einen Einsatz. Ihr habt ein Boot in Seenot entdeckt.



Richtig. Wir waren in der Search-and-rescue-Zone Libyens unterwegs, 26 Seemeilen von der Küste entfernt. Zur Erklärung: Das sind weltweit willkürlich aufgeteilte Küstenzonen, für die sich jeweils ein Land zur Rettung zuständig erklärt.

Das Wetter war bereits seit einigen Tagen so, dass man erwarten konnte, Flüchtende in Booten anzutreffen. Zwei Minuten, nachdem mein Wecker klingelte, kam mein Zimmerpartner herein und meinte: „Aufstehen und warm anziehen, es gibt wahrscheinlich eine Sichtung!“ In diesem Moment war ich hellwach. Kurz darauf war klar, dass es sich um ein Holzboot mit Flüchtenden handelt und wir ins Wasser gehen. Den Seenotfall meldeten wir nach Libyen, Rom, Malta und Deutschland.

„In einem Boot für maximal drei Leute waren 17 Personen.“

Libyen reagierte nicht, die anderen Rettungskoordinierungszentren haben uns dennoch auf die Küstenwache in Tripolis, der libyschen Hauptstadt, verwiesen. Was also tun? Wir wussten von Berichten, dass Libyen keine ordnungsgemäße Seenotrettung durchführen soll, sondern Menschen in Gefängnisse steckt. Auch von Folter war die Rede.

Sea-Eye rettete 17 Menschen von einem viel zu kleinen Fischerboot.

Deshalb sind wir mit dem RIB an das Holzboot herangefahren. Eigentlich war das ein Fischerboot, das für maximal drei Personen gedacht ist, um damit in Küstennähe zu fahren. Wir waren auf Hoher See. Für diesen Bereich war das Holzboot nicht geeignet. Es waren 17 Leute an Bord, darunter eine Frau. Eine Person lag am Boden und war nur zum Teil ansprechbar. Die Menschen hatten keine Rettungswesten an. Wenn sie über Bord gegangen wären, wären sie ertrunken! Daher verteilten wir Rettungswesten an alle Personen. Sie hatten keine Karte, nur einen Kompass dabei. Auf die Frage, wie sie navigieren, erhielten wir die Antwort: „Allah!“ Da Libyen nicht reagierte, entschieden wir uns, die Menschen an Bord zu nehmen und zu versorgen. Viele waren stark unterkühlt und erschöpft.

Als klar wurde, dass Libyen doch mit einem Schiff vorbeikommt, herrschte eine gespenstische Stimmung. Es war total still und ruhig. Die Flüchtenden hatten teils panische Angst und sich unter Decken versteckt. Es gibt Berichte, dass die libysche Küstenwache Waffen an Bord mitführt und diese auch gegen Organisationen wie Sea-Eye einsetzt. Wir haben die Flüchtenden beruhigt und sie nicht der Küstenwache übergeben, wozu wir auch nicht verpflichtet waren. Als das Schiff wieder abdrehte, herrschte bei allen eine große Erleichterung. Die Flüchtenden wussten zwar nicht, was sie in Europa erwartet, aber sie waren wohl einfach nur froh, nicht zurück nach Libyen zu müssen.

Damit schien das Schlimmste erst einmal verhindert. Aber die Probleme gingen weiter.

Die libysche Küstenwache hat uns angewiesen, deren Search-and-Rescue-Zone zu verlassen und nach Norden zu fahren. Wir haben also zunächst Kurs auf Malta genommen. Malta hat uns dann aber angewiesen, nicht in deren Gebiet einzufahren. Sie hatten uns damit die gleiche Anweisung gegeben wie die Libyer, nur in andere Richtung. Absurder geht es kaum! Du hast Menschen gerettet und keiner will sie.

Da das Wetter schlechter und die Wellen höher wurden, haben wir Malta um Wind- und Wellenschutz gebeten. Wir durften näher an die Küste heranfahren, um windgeschützt zu sein. Ab dann hieß es, abzuwarten. Wir wussten nicht, wie es weitergeht. Zeitweise ging nichts voran. Die Flüchtenden mussten wir tagelang in unserem engen Hospital und Container unterbringen.

„Insbesondere Malta wollte es uns schwer machen.“

Die deutschen Behörden, auf die oft geschimpft wird, haben sich in dieser Zeit für uns eingesetzt und versucht, etwas zu bewegen. Sie haben uns auch bestätigt, dass wir uns zu 100 Prozent rechtskonform verhalten und alles Nötige getan haben. Wir haben Deutschland in dieser Situation als Partner wahrgenommen.

Ich dachte mir: Eigentlich sollte Europa eine Stimme haben. Das war definitiv nicht der Fall. Es sollte uns – insbesondere von maltesischer Seite – schwer gemacht werden, damit wir persönlich keine Lust mehr haben.

Mit den Geflüchteten an Bord erlebten Jonas und die Crew eine Odyssee. Tagelang wussten sie nicht, wie es weitergeht.

Letzten Endes gab es dann doch eine Lösung für die Flüchtenden. Wie sah die aus?

Wir haben aus Malta einen Funkspruch erhalten, dass sie die Migranten übernehmen. Da herrschte zunächst Euphorie. Denn wir dachten, dass auch wir als Crew anlegen und von Bord gehen dürfen. Der Einsatz dauerte sowieso schon länger als eigentlich geplant. Aber dann hieß es: Malta kommt zu uns und übernimmt die Flüchtlinge.

Drei bis vier Stunden danach haben wir die Geflüchteten an Malta übergeben. Sowohl bei uns als auch bei den Geretteten spürten wir große Erleichterung. Sie waren dankbar, dass wir sie aus der Situation gerettet hatten. Mittlerweile wissen wir, dass die Menschen immer noch (Stand: Mitte März) auf Malta sind und nicht, wie geplant, verteilt wurden. Warum, wissen wir nicht. Zeitweise sind die Geflüchteten auf Malta in einen Hungerstreik getreten.

Wie ging es für die Crew weiter?

Kurzzeitig waren alle erleichtert, aber dann hatte jede*r einen emotionalen Tiefpunkt. Eine*r nach dem anderen ist innerlich umgeklappt. Wir konnten nicht glauben, was hier eigentlich passiert. Ein europäisches Schiff mit einer hauptsächlich europäischen Crew durfte in keinen europäischen Hafen einfahren.

„Wir fühlten uns wie vor einer Mauer zu Europa!“

Dass man uns nirgendwo hinlässt, war für mich unvorstellbar und widerspricht in meinen Augen sämtlichem Recht. Da wir Deutschland aber als Partner wahrgenommen haben, wollten wir eine Eskalation vermeiden. Aber es fühlte sich an wie eine Mauer zu Europa. Es war unvorstellbar.

Nach zwei weiteren Tagen durfte die ehrenamtliche Crew endlich von Bord gehen. Wir hatten Ärtze dabei, die zurück in ihre Praxen mussten, Arbeitende, auf die ihre Chefs warteten, Studierende wie ich, die Vorlesungen und Prüfungen hatten. Die nautische Crew musste bleiben, da das Schiff sonst nicht fahren durfte.

Nach Tagen der Ungewissheit und viel später als geplant durften Jonas und ein Großteil der Crew das Schiff verlassen.

Was nimmst du, rückblickend betrachtet, aus dem Einsatz mit?



Es heißt oft: „Verträge sind nur das Papier wert, auf dem sie stehen.“ Das kann man übertragen: Menschenrechte sind nur das Papier wert, auf dem sie stehen, solange sie nicht eingehalten werden.

Wir leben in einer Zeit, in der Menschenrechte, die über Jahrzehnte, Jahrhunderte erkämpft worden sind, wiedererkämpft werden müssen. Nicht unbedingt für mich selbst, sondern für die Schwachen der Gesellschaft. Menschen in Führungspositionen ignorieren und missbrauchen diese Menschenrechte. Das ist erschreckend.

Am liebsten wäre es mir, dass es solche Missionen nicht mehr geben muss. Entweder, weil keiner mehr flüchten muss oder weil es eine staatliche Rettung gibt. Man muss wissen, dass das alles ehrenamtlich läuft. Wir bekommen dafür nichts, müssen sogar unsere Flüge selbst bezahlen.

Ein schöner Moment: Delfine schwimmen neben dem Sea-Eye-Schiff.

Persönlich habe ich gelernt, mit Menschen umzugehen, die ich nicht gut kenne. In einem Team zu arbeiten, das ich nicht kenne. Man stößt an seine Grenzen und muss diese respektieren. Es gab viele harte Situationen, andererseits aber auch schöne. Ich erinnere mich an einen Moment, als wir schönes Wetter hatten und Delfine neben dem Schiff herschwammen. Im Zweifel bin ich daher bereit, wieder an einer solchen Mission teilzunehmen, allerdings nur, wenn es in meinen Alltag passt. Für das kommende Jahr steht das wegen meines Studiums nicht zur Debatte.

Organisationen wie Sea-Eye, die ehrenamtlich um das Leben anderer kämpfen, sind oft Hass ausgesetzt. Vor allem im Internet kursieren Kommentare wie „Schlepper“, wobei das noch relativ harmlos ist. Wie gehst du damit um?

Ich betrachte es von der anderen Seite. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis habe ich von keiner einzigen Person gehört: „Was soll das? Bist du jetzt ein Schlepper geworden?“ Man muss genau wissen, was man eigentlich tut: nämlich Menschenleben retten und dafür sorgen, dass sie ein faires Verfahren bekommen.

Kommentare, die man zum Beispiel online bekommt, haben mich kalt gelassen, weil ich persönlich die Erfahrung mit solchen Bemerkungen nicht gemacht habe. Im Gegenteil: Viele haben mich unterstützt und sind noch aufmerksamer auf das Thema geworden. Ich hatte eine WhatsApp-Gruppe, in der ich in Echtzeit mit meinem Bekanntenkreis meine persönlichen Erfahrungen während des Einsatzes geteilt habe.

„Man muss unterscheiden zwischen Menschenrettung
und der Frage, wohin die Geretteten kommen.“

Wir haben in Deutschland Meinungsfreiheit, deshalb darf man bestimmte Meinungen nicht verbieten. Aber ich finde, man schenkt diesen Pöblern zu viel Raum. Ich glaube, die Mehrheit pöbelt am PC zu Hause oder am Stammtisch. Diese Leute würden sich dafür schämen, ihre Meinung öffentlich zu vertreten. Ohne diesen Hype um solche Parolen hätten es Parteien wie die AfD viel schwerer. Ich setze daher Hoffnung auf die kommenden Europawahlen, um hier ein deutliches Zeichen gegen Rechts zu setzen.

Das spannendste Erlebnis hatte ich, als ich im Nachhinein mit meinem Vermieter essen war. Er hatte mitbekommen, dass ich an Bord der „Penck“ war und wollte wissen, wie es war. Dann meinte er, dass er auch gerne fahren würde und was er tun müsse. Das hat mich überrascht. Er erzählte mir, dass es in seinem Freundeskreis auch Leute gab, die meinten: „Spinnst du? Willst du jetzt Schlepper werden? Die Flüchtlinge machen doch nur Probleme!“ Hier zeigt sich wieder, dass man zwischen Menschenrettung und der Frage, wohin diese Menschen kommen, unterscheiden muss. Das ist zu trennen. Jedem, dem ich das deutlich mache, kann ich den Wind aus den Segeln nehmen.

Was rätst du engagierten Menschen, die sich nicht trauen, auf eine solch – wohl nicht ungefährliche – Mission wie deine zu gehen?

Es gibt überall Möglichkeiten, sich einzubringen! Wichtig ist dabei, dass jede*r das macht, was er oder sie sich zutraut. Egal, bei welcher Organisation man hilft, man soll sich wohlfühlen. Jede Organisation hat auf ihre Art das Ziel, die Würde des Menschen zu bewahren. Wer zum Beispiel musikalisch oder sportlich ist, kann einen Chor mit Flüchtlingen unterstützen oder Sportkurse anbieten.

Jede*r, der oder die sich einbringen will, kann sich einbringen: So wie Jonas als RIB-Fahrer bei Sea-Eye.

Konkret bei Sea-Eye wird zum einen nautisches Personal gebraucht: Matrosen, Kapitäne, Mechaniker – ohne die kann das Schiff nicht fahren. Aber auch an Deck braucht es viele Leute, zum Beispiel in der Küche. Dazu muss man kein Profi sein. Es reicht, wenn man es sich zutraut, für bis zu 20 Leute zu kochen.

Zum anderen braucht es Leute für die Pressearbeit, Menschen, die den Vorstand unterstützen, die nach Einsätzen psychologische Hilfe leisten, Mitgliederversammlungen oder Vorträge organisieren. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Wichtig ist, dass man sich dort einbringt, woran man selbst Freude hat!

Noch etwas, was dir wichtig ist?



Zu einer solcher Mission gehören viele Menschen. Zum einen das gesamte Team von Sea-Eye, zum anderen mein persönliches Umfeld: meine Freundin, meine Mutter oder mein Freundes- und Familienkreis. Ich bin mir sicher: Wenn ich etwas gebraucht hätte, zum Beispiel Geld für den Flug, dann hätte ich Hilfe bekommen. Das wird oft vergessen, zu würdigen. Deshalb ist es im Nachhinein ein guter Zeitpunkt, Danke zu sagen. Auch an diejenigen, die anonym helfen, zum Beispiel durch Spenden.

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Hier kannst du Sea-Eye mit einer Spende unterstützen: https://sea-eye.org/spenden/

 

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