„Weniger ist mehr“ lautet hier das Motto. Im neuen Kartenspiel von Tanja Philippeit geht es darum, möglichst wenige Punkte anzusammeln. „No Prob-Lama“? Weit gefehlt! Neben einer Portion Glück beim Kartenziehen ist vor allem geschicktes Taktieren gefragt, sonst steht man am Ende mit einer ungewollt hohen Punktzahl da. Und als wäre das nicht genug, können einem noch das Drama-Lama oder Karma-Lama in die Quere kommen!
So spielt man „No Prob-Lama“
Jede Spielerin und jeder Spieler erhält neun Karten, die man verdeckt – in einem Rechteck angeordnet – vor sich auslegt. Im Verlauf des Spiels deckt man die Karten auf und tauscht sie mit Karten vom Stapel aus.
Ziel ist es, am Ende einer Runde möglichst niedrige Kartenwerte in seiner Auslage zu haben. Dabei kann man sogar Minuspunkte erzielen, indem man drei gleiche Karten in einer Reihe oder Spalte sammelt. Eine Runde endet, wenn ein*e Spieler*in alle neun Karten aufgedeckt hat. Wer dann die niedrigste Punktzahl aufweist, hat gewonnen und darf sich einen Spielstein – ein kleines Lama aus Holz – nehmen. Wer als Erste*r drei Lama-Spielsteine gesammelt hat, ist Sieger*in.
Ganz schön knifflig
Ganz so einfach ist das mit dem Gewinnen natürlich nicht. Drillinge zu sammeln, ist zwar äußerst reizvoll, gleichzeitig aber auch ziemlich riskant. Der Clou: Je höher die Zahlenwerte der Karten in einem Drilling sind, desto mehr Minuspunkte bekommt man. Das wäre ja super. Beendet ein*e Mitspieler*in jedoch die Runde, bevor man seinen Drilling vervollständigen konnte, bleibt man auf satten Pluspunkten sitzen. Etwas, das man in diesem Spiel gar nicht gebrauchen kann.
Also besser doch auf Nummer sicher gehen und nur niedrige Karten sammeln? Oder, damit es schneller geht, lieber auf einen möglichst hohen Drilling spekulieren? So manche kommen sogar auf die Idee, die Runde absichtlich schnell zu beenden, wenn ihre Mitspieler*innen gerade an einem Drilling mit hohen Karten basteln. Jemandem die Tour zu vermasseln, macht ja auch Spaß …
Für ordentlichen Wirbel sorgen zwischendurch die Sonderkarten. Mit dem Drama-Lama brummt man seinem Mitspieler zusätzliche Punkte auf. Das Karma-Lama nötigt einen hingegen, Minuspunkte zu verschenken.
Die anderen ja nicht aus den Augen lassen
Während man also die eigene Auslage optimiert, müssen die Karten der Mitspieler*innen ständig im Auge behalten werden. Vor allem sollte man tunlichst vermeiden, eine Karte abzulegen, die der oder die Nächste für die Drillings-Sammlung gebrauchen kann.
„No Prob-Lama“ist ein kurzweiliges Kartenspiel für alle Altersgruppen (ab ca. 8 Jahren) mit Sucht-Potenzial! Die liebevoll und gleichzeitig witzig gestalteten Spielkarten mit blühenden Kakteen und frech grinsenden Lamas sprechen Kinder und Erwachsene gleichermaßen an. Besonders die niedlichen Lama-Spielsteine aus Holz, die man für eine gewonnene Runde erhält, lassen kleine und große Spielerherzen höher schlagen.
Ein weiteres Plus! No Prob-Lama liegt eine Spielanleitung auch auf Englisch und Französisch bei.
Das Spiel kann hier bestellt werden:
- https://starnberger-spiele.de/shop/
- https://www.amazon.de/Starnberger-Spiele-86047-Vergn%C3%BCgliches-Kartenspiel/dp/B07DPTG8CF
Tanja Philippeit
2016 gründete Tanja Philippeit, promovierte Psychologin und Mutter zweier Mädchen im Teenageralter, den Starnberger Spiele Verlag. Mit viel Kreativität und Leidenschaft entwickelt sie Spielideen, mit denen sie vor allem Teenager und Familien an den Spieltisch locken möchte. Ihr größtes Anliegen: „Gemeinsames Spielen ist ein wichtiges Erlebnis für Familien. Spielen bringt Spaß und Entspannung, es stärkt das Gefühl der Verbundenheit und fördert die Verständigung zwischen den Generationen.“
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