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Alexander Baetz und Lena Gruber von PrivacyTutor erklären auf ihrem Blog, wie man sich sicher im Internet bewegt.

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von Kristin Frauenhoffer

Alexander und Lena betreiben gemeinsam den Blog PrivacyTutor (Foto: privat).

„Ich habe nichts zu verstecken“, sagen nicht wenige beim Thema Datenschutz im Internet. Dabei haben wir alle etwas zu verstecken und das sei laut Alexander von PrivacyTutor auch gut so. Schließlich würden wir doch nicht einfach alle unsere Passwörter an einen Unbekannten weitergeben oder ein Selfie verschicken, das uns auf der Toilette zeigt. Datenschutz geht uns alle an, doch leider wissen immer noch viel zu wenige Menschen, wie das eigentlich geht.

Datenschutz im Netz verständlich erklärt

Deshalb gründeten der 24-jährige Alexander und seine 20-jährige Freundin Lena Ende letzten Jahres den Blog PrivacyTutor. Die beiden sind nach eigener Aussage „Digital Natives“, also mit dem Internet groß geworden. In ihrem „zweiten Zuhause“ fühlen sie sich richtig wohl und haben sich im Laufe der Jahre viele Fähigkeiten am Smartphone, Computer und Co. angeeignet. Diese möchten sie über PrivacyTutor mit den Internet-Nutzer*innen teilen. Durch die einfache und anschauliche Darstellung mit selbst erstellten Grafiken und leicht verständlichen Texten ist das sogar für technisch weniger begabte Nutzer*innen gut zu verstehen.

Phiphing Mails, DSGVO oder Suchmaschinen – die Themen sind vielfältig

Die Themen, die das junge Paar aus dem Schwarzwald in ihrem Blog behandelt, reichen dabei von Tipps zum Erkennen von Phishing Mails über eine verständliche Zusammenfassung der europäischen Datenschutzverordnung bis hin zu einer Liste der besten alternativen Suchmaschinen zu Google. Die meisten Nachfragen allerdings erhalten die beiden in letzter Zeit zum Thema „VPN“.

VPN – was ist das denn?

Ein so genanntes „Virtual Private Network“ benötigt man immer dann, wenn man aus verschiedenen Gründen im Netz unerkannt bleiben möchte. Es verschlüsselt dabei den kompletten Internetverkehr und leitet ihn über einen VPN-Server um. „Das ist vor allem dann praktisch, wenn man sich beispielsweise in ein öffentliches Netzwerk in einem Internetcafé einwählt“, erklärt Alexander. „Der Betreiber des Netzwerks kann dann nicht einsehen, welche Seiten man besucht“, so Alexander weiter. Des weiteren ist man mit einem VPN weniger angreifbar für Cyberattacken, denn man hat sich ja quasi getarnt.

Im Urlaub deutsches Netflix schauen: So geht’s

Ein weiterer Vorteil ist, dass man die IP-Adresse des VPN-Servers erhält. „Dadurch steigt die Anonymität im Internet und man kann per Knopfdruck vortäuschen, sich in einem anderen Land zu befinden“, sagt der junge Netzexperte. Gerade diese Option, mit der man das so genannte „Geoblocking“ (Standortabfrage) umgeht, ist unter den Nutzer*innen sehr gefragt. So lassen sich beispielsweise im Ausland gesperrte Sendungen trotzdem dort streamen, denn das System nimmt an, man befinde sich weiterhin in Deutschland. Zum Beispiel kann man dann im Urlaub auf im Ausland gesperrte Webseiten zugreifen oder seinen eigenen Netflix-Account weiterhin nutzen.

Passwörter: ein großes Problem

Doch es muss nicht einmal die Nutzung eines VPN sein. Alexander Baetz beobachtet, dass die durchschnittlichen Internet-Nutzer*innen auch bei einem viel allgemeineren und wichtigeren Thema oft durch Unwissenheit zu sorglos sind: bei ihren Passwörtern. „Passwörter sind der Schlüssel zu deiner digitalen Identität und trotzdem beachten viele Menschen nicht die wichtigsten Basics“, beklagt er. Dazu gehören zum Beispiel die Nutzung eines einzigartigen Passworts für jede Seite, starke Passwörter und daraus folgend am besten einen Passwortmanager, der jedes Mal ein neues Passwort generiert. Denn wer kann sich dutzende Passwörter merken?

Alexander Baetz rät also jeder und jedem, sich mit dem Thema Datenschutz im Internet auseinanderzusetzen. Denn dass unsere Welt immer digitaler wird, ist offensichtlich und in der „realen“ Welt schützt man sich schließlich auch vor Einbrechern und Dieben.

PrivacyTutor empfiehlt folgende VPN:

  • ExpressVPN (bestes Gesamtpaket)
  • NordVPN (günstig)
  • Mullvad oder ProtonVPN (besonders sicher)

Außerdem diesen kostenlosen open source Passwort-Manager:

  • Bitwarden

Mehr Tipps zum Datenschutz im Netz gibt es auf ihrer Webseite.

 

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