Thankful: Dankbarkeit in die Welt tragen

Drei Paderborner Start Up-Gründer wollen die Dankbarkeit mehr ins Bewusstsein rücken und gleichzeitig eine Million Bäume pflanzen.

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von Kristin Frauenhoffer

Luis Figge hat ein großes Ziel, das ihm sehr am Herzen liegt: eine Million Bäume pflanzen. Aus Dankbarkeit gegenüber der Natur, die uns Menschen die Grundlage zum Leben bietet. Nun versucht er, diesem Traum einen Schritt näher zu kommen. Zusammen mit seinen zwei Freunden Benedikt und Christian Ötting hat er vor einem Jahr das nachhaltige Modelabel „Thankful“ gegründet. Das Besondere daran: Für jedes verkaufte Produkt soll ein Baum gepflanzt werden.

Doch das ist nicht alles: Der Verkauf nachhaltig und fair gehandelter sowie in Europa produzierter Kleidung bildet nur die finanzielle Basis für ein größeres Ziel. Die drei gebürtigen Paderborner wollen eine Dankbarkeitsbewegung initiieren und mit Hilfe einer noch zu gründenden „Thankful Foundation“ ökologische und soziale Projekte umsetzen. Dafür haben sie auf startnext.com eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Die dort gesammelten finanziellen Mittel sollen als Startkapital für ihre Mission dienen.

Dankbarkeit – noch viel zu wenig beachtet

Ausgehend von der Überlegung, eine Million Bäume zu pflanzen, begannen Luis und seine Freunde darüber nachzudenken, was Dankbarkeit für sie bedeutet. „Dabei haben wir gemerkt, dass Dankbarkeit etwas so Starkes und Großes ist, dass sie den Zusammenhalt in einer Gesellschaft stärken kann, leider aber nicht immer die Beachtung erhält, die sie verdient“, sagt Gründer Benedikt Ötting. Das wollen die drei Freunde mit ihrem Label „Thankful“ ändern.

Einen Weltdankbarkeitstag feiern

Dafür haben sie sich einige Aktionen überlegt, mit denen Dankbarkeit ausgedrückt werden soll. Das Anliegen der drei: möglichst viele Menschen dazu anregen, darüber nachzudenken, wofür sie selbst dankbar sind. „Es sind oft die ‚kleinen Heldentaten‘, die das Miteinander gestalten und lebenswert machen. Ein Dankeschön an sich und andere bleibt dabei oft auf der Strecke“, erklären die Initiatoren auf ihrer Startnext-Kampagnenseite.

Am 21. September ist Weltdankbarkeitstag. Das wissen nicht so viele und genau deshalb haben sich Benedikt, Luis und Christian diesen Tag für eine ihrer Dankbarkeits-Aktionen ausgesucht.

Dankbarkeitsträger*innen am 21. September werden

Und so funktioniert die Mitmach-Aktion: einen sogenannten Dankbarkeitsträger (eine ökologisch hergestellte Baumwolltasche aus dem „Thankful“-Sortiment) mit einer kleinen Aufmerksamkeit füllen, an Menschen in Not oder auch Nachbar*innen oder Freund*innen verschenken und ein Video oder Foto in der Thankful-Community posten. Für jede eingestellte Nachricht befüllen die Gründer von „Thankful“ dann einen weiteren Beutel. Diese Beutel verschenken sie am 21. September als Dankeschön an Menschen, die ihrer Meinung nach ein Danke erhalten sollten. „Besonders nach dieser Krisenzeit haben es viele mehr als verdient“, sagt Luis im Gespräch mit good news for you.

Aus dem Dankbar-Sein Energie schöpfen

Thankful-Gründer Luis Figge und Benedikt Ötting (Foto: privat)

Am liebsten würden die „Thankful“-Gründer den 21. September zu einem offiziellen deutschen Feiertag machen. Nicht nur, weil wir dann einmal im Jahr daran erinnert würden, dankbar für das zu sein, was wir haben, sondern weil Gefühle der Dankbarkeit auch den Geist weiten. „Wenn wir uns bewusst werden, dass wir Kleidung, Nahrung und ein Dach über dem Kopf haben, dann rückt man einiges wieder in die richtige Perspektive. Und man sieht die Chance, dass man trotz Krisen immer und überall dankbar sein und Energie daraus ziehen kann“, erklärt Luis Figge. Diese Energie steckt er in das Projekt „Thankful“ und das Pflanzen von Bäumen. Er hat sich fest vorgenommen, so Baum für Baum die Million zu erreichen.

Mehr Infos zu der Kampagne findet ihr hier: Startnext-Kampagnenseite.

 

 

 

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