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Hamburger Start Up möchte mit Leasingmode die Fashion-Industrie verändern.

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von Kristin Frauenhoffer

UNOWN-Gründerinnen Tina Spießmacher und Linda Ahrens

„Was, du hast schon wieder einen neuen Pullover?“ „Weißt du, wie viel Wasser für die Herstellung eines T-Shirt verbraucht wird?“ „Das ist aber nicht fair produziert …“ Wer sich für Mode und neue Trends interessiert und gern Abwechslung in seinem Kleiderschrank hat, gleichzeitig aber umweltbewusst und nachhaltig leben möchte, gerät heutzutage schnell in einen Gewissenskonflikt. Immer mehr Menschen sind sich bewusst, dass wir zu viel Kleidung zu unhaltbaren Bedingungen produzieren und konsumieren. Und dennoch möchten sie nicht auf Spaß an Mode verzichten. Das junge Hamburger Start-Up UNOWN schafft hier Abhilfe. Bei ihnen kann man nachhaltig Kleidung leasen.

Nutzen statt Besitzen

Die Idee, sich mit einem Kleider-Leasing-Service selbstständig zu machen, kam den beiden Gründerinnen Tina Spiessmacher und Linda Ahrens im Herbst 2019. „Bis zu 40 Prozent der Kleidung in deutschen Schränken werden nur ein- bis zweimal getragen, bevor sie vergessen oder entsorgt werden“, erläutern die beiden Frauen. Hinzu kommt, dass die Modebranche einen enormen Ressourceneinsatz benötigt und bei der Produktion oftmals grundsätzliche Menschenrechte missachtet. Der Umwelt und den Menschen zuliebe bräuchte es hier einen neuen Ansatz in der Modeindustrie: “UNOWN ist die neue Art, Spaß an Fashion zu haben. Nach dem Prinzip ’nutzen statt besitzen‘ können Kund*innen bei uns Mode von ausgewählten, verantwortungsbewussten Brands leasen statt kaufen“, erklärt Linda Ahrens ihr Konzept.

„Unser Leasing-Prinzip erlaubt es uns, jedes Kleidungsstück über seine gesamte Nutzungsdauer lückenlos zu verfolgen.“

Die Mission von UNOWN ist es, Nachhaltigkeit mit Spaß an Mode zu vereinen. Diese versuchen die beiden Unternehmerinnen in drei Bereichen umzusetzen. Zum einen beziehen Tina Spießmacher und Linda Ahrens die Kleidung von verantwortungsvoll arbeitenden Marken. Die Materialien sind dabei genauso wichtig wie Arbeits- und Produktionsbedingungen. Des Weiteren ist es ihr Ziel, die Nutzungsdauer der Kleidung mit ihrem Leasingmodell zu verlängern. Damit werden Neukäufe und zu volle Kleiderschränke vermieden und Abwechslung in die Garderobe gebracht. Schließlich möchte UNOWN die Brücke zwischen Beginn und Ende der Wertschöpfungskette bilden: „Unser Leasing-Prinzip erlaubt es uns, jedes Kleidungsstück über seine gesamte Nutzungsdauer lückenlos zu verfolgen“, erklären die Gründerinnen. So kann das Unternehmen die Kleidung am Ende sogar dem jeweils richtigen Recyclingpartner zuführen und Textil-zu-Textil-Recycling ermöglichen.

So funktioniert UNOWN

Die Kleidung wird in wieder verwendbaren Versandtaschen verschickt.

Wer Kleidung leasen möchte, hat bei UNOWN die Wahl zwischen drei verschiedenen Mitgliedschaften. Die günstigste kostet 39 Euro im Monat. Über sie kann man zwei Teile im Wert von 250 Euro leihen – so lange man möchte und der Leasingvertrag läuft. Das mittlere Paket für 69 Euro monatlich enthält vier Teile im Gesamtwert von 1.000 Euro. Im Service enthalten sind die Reinigung und Reparatur sowie Versicherung und der Versand der Kleidungsstücke.

Nun stellt sich die Frage, ob der ständige Versand nicht auch die Umwelt belastet. Doch auch dort hat das Start-Up seine Mission umgesetzt. UNOWN nutzt einen emissionsarmen Versand und wieder verwendbare Versandtaschen. Außerdem hat man als Kund*in die Möglichkeit, beim Check-Out einen Euro an Atmosfair zu spenden, wodurch zusätzlich Klimaprojekte finanziert werden. So kann man shoppen ohne schlechtes Gewissen.

Lust auf einen Leasingvertrag bei UNOWN? Dann schaut hier vorbei.

 

 

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