Zwei Beispiele, wie Teilhabe an unserer Gesellschaft auch für Menschen mit Behinderung besser gelingen kann und Freude macht

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von Isolde Hilt

100 Rampen für Köln

Tolle Idee, einfach umzusetzen, großartiger Nutzen!

Wer sich normal bewegen, springen, hüpfen, laufen kann, ist sich nur selten bewusst, welch ein Hinderniss ein Bordstein, eine Stufe oder Schwelle sein kann. Für einen Mensch im Rollstuhl heißt das nicht selten: kein Hineinkommen in ein Geschäft, kein Zugang in den ersten und weitere Stockwerke, wenn es keinen Lift gibt. Der gemeinnützige Verein „junge Stadt Köln e. V.“, bei dem Jugendliche und junge Erwachsene im Mittelpunkt stehen, möchte Köln verändern, verbessern, zu mehr Teilhabe an der Gesellschaft und einem cooleren Lebensgefühl beitragen.

Eine Aktion dieses Vereins macht gerade besonders auf sich aufmerksam: Die Projektgruppe „frank und frei“ baut – nach einer Idee von Raul Krauthausen – 100 Rampen für Köln, um die Rheinmetropole barrierefreier zu machen. Die Bauweise ist simpel, der Baustoff sind Legosteine – gestiftet von Kitas oder Privatpersonen. „Aus handelsüblichen Legosteinen basteln wir mobile Rampen, die anschließend in Geschäften bereitliegen und bei Bedarf vor die Stufe gelegt werden können.“ Das Team um Caro, Luna, Nicolas, Sophia, Vika und den beiden Annas hat an verschiedenen Stellen in der Stadt Spendenboxen für Legosteine aufgestellt.

Aktion Mensch war von dieser Idee so angetan, dass es das Projekt gerne unterstützt. Wie diese Rampen aussehen und gebaut werden, so dass sie auch stabil sind, zeigt ein Demofilm auf dieser Seite: https://www.aktion-mensch.de/menschen-und-geschichten/moeglichmacher/legorampen.html?utm_campaign=Baseline&utm_medium=social&utm_source=FB_PdW-2018-07-16

Mehr Infos gibt es hier: http://jungestadt.koeln/projekte/frank-und-frei/id-100-rampen-fuer-koeln.html

Fazit: Eine großartige Idee, die vielleicht auch in anderen Städten Nachahmer*innen findet!

 

 

Ihr seid eingeladen!

Es gibt sie noch, die Engel auf Erden mit einem großen Herz! Letzten Dienstag waren die Kinder einer Tagesstättengruppe der Bildungsstätte St. Wolfgang Straubing in einem Lokal beim Mittagessen. In St. Wolfgang werden Kinder und Jugendliche gefördert, die geistig beeinträchtigt oder von geistiger Behinderung bedroht sind. Kinder und Betreuerinnen staunten nicht schlecht, als sie feststellten, dass ihre Rechnung bereits beglichen war. Ein anonymer Spender hatte folgende Nachricht hinterlassen: „Vielen Dank, dass Sie sich so toll um diese außergewöhnlichen Kinder kümmern.“

Wie bedankt man sich, wenn man nicht weiß, wer der liebe Mensch gewesen ist? Man schickt eine kleine Nachricht an die Zeitung vor Ort mit der Bitte, das Dankeschön zu veröffentlichen. Verbunden mit der Hoffnung, dass der Spender oder die Spenderin das liest. Wer hätte gedacht, dass diese kleine, zu Herzen gehende Nachricht einen solchen Medienhype auslöst? Unter anderem berichteten in dieser Woche auch der Bayerische Rundfunk und Antenne Bayern darüber. Antenne Bayern schaffte es dann bis Freitag sogar, Dirk – den Spender – ausfindig zu machen.

Fazit: Kleine Gesten können so viel Gutes bewirken. Das können wir mehr denn je brauchen!

 

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