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Steady – im deutschsprachigen Raum die einzige Plattform dieser Art – unterstützt Medienschaffende mit ausgeklügeltem Mitgliedschafts-System

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von Isolde Hilt

Stehend: Manuel Kallenbach (Gründer, CTO), Dirk Holzapfel (Gründer, Leitung Engineering), Sebastian Esser (Gründer, Geschäftsführer Produkt), Philipp Schwörbel (Gründer, Geschäftsführer Finanzen und Vertrieb); kniend: Thomas Weyres (Original Design & User Experience), Sara Hesse (Leitung Design & User Experience), Judith Holzapfel (Finanzen), Gabriel Yoran (Gründer, Leitung Marketing & Kommunikation)

Online-Magazine, Blogs, Podcasts, Videoangebote – wie finanzieren sich digitale Medien, wenn kein großer Verlag oder eine Agentur dahinterstehen? Erschwerend kommt hinzu, dass Menschen daran gewöhnt sind, Inhalte im Internet kostenfrei zu nutzen. Werbung ist ein Weg, von dem aber nicht alle begeistert sind. „Werbung macht aus eurer Webseite ein Trümmerfeld. Die Einnahmen schwanken extrem und gehen auch zurück.“ Keine Basis für ein solides Einkommen, finden Sebastian Esser und Philipp Schwörbel, die Geschäftsführer von Steady. Auch ein Spendenbutton oder eine Vermittlungsprovision aufgrund eines Affiliate-Links sind keine feste Größe, mit der man sicher kalkulieren kann. Vor zwei Jahren trat Steady an und brachte ein vielversprechendes Mitgliedsprogramm auf den Markt, das auf regelmäßig zahlende Hörer*innen, Leser*innen und Zuschauende setzt, die einem eher die Treue halten.

Inzwischen sind es bereits über 300 Medien, darunter auch so bekannte wie Titanic, Übermedien, Krautreporter, Perlentaucher oder BILDblog, die dank Steady über 145.000 Euro Umsatz pro Monat erzielen. Das Konzept der Community, digitale Produkte wie Lese- und Hörbeiträge oder Videos über eine Mitgliedschaft zu finanzieren, geht für etliche Medienschaffende bereits auf oder ist zumindest ein guter Anfang.

„Unabhängige Medien sind wichtiger denn je. Insbesondere werbefinanzierte Online-Medien sind aber nicht wirklich frei: Sie laufen Klicks hinterher anstatt ihre Zielgruppe besser an sich zu binden. Die besten Medien aber“, so die Erfahrung von Sebastian Esser und Philipp Schwörbel, „werden von ihren Leser*innen, Zuhörer*innen und Zuschauer*innen bezahlt. Dabei hilft Steady.“

 

Eine Mitgliedschaft ist etwas anderes als nur ein Abo-System

Die Idee zu Steady ist dem Online-Magazin Krautreporter zu verdanken, das sich ausschließlich über Mitglieder finanziert. „Wir haben Steady gebaut, weil wir es selber brauchen.“ Der Unterschied zu einem einfachen Abo-System: Leserinnen und Leser bringen sich als Mitglieder mehr ein, machen Themenvorschläge, die dann recherchiert und bearbeitet werden. Das schafft Bindung und fördert die Treue. Krautreporter rechnet sich, ohne eine einzige Werbeanzeige. Diese Erfahrungen flossen bei Steady mit ein.

 

„Es muss einfach zu handhaben sein.“

Man kann nicht überall ein Profi sein. Wer als Medienschaffende*r unterwegs ist, ist nicht unbedingt ein Talent in der Entwicklung von Softwareentwicklung, Buchhaltung oder Marketing. Transparent und gut nachvollziehbar zeigen die Macher*innen von Steady auf, wie man sich präsentieren kann. Da bereits viele unterschiedliche Projekte auf der Plattform vertreten sind, helfen genügend Beispiele weiter, eine eigene Strategie zu entwickeln.

Ein großes Plus: Steady übernimmt die Zahlungsabwicklung per SEPA-Lastschriftverfahren, Kreditkarte oder Paypal sowie die Rechnungsstellung an die Mitglieder – mit korrekter Umsatzsteuer, auch ins Ausland. Medienschaffende haben in Echtzeit Zugriff auf ihre Mitgliederdaten und können sie jederzeit exportieren. Für die erbrachten Dienste gehen 10 Prozent der Einnahmen an Steady, jedoch nur, wenn es solche gibt. Die Überweisung erfolgt monatlich. Es wird kein Mindestumsatz vorausgesetzt und Einrichtungskosten fallen auch nicht an. Einen weiteren Vorteil wissen viele Nutzer*innen ebenfalls zu schätzen: Die Server von Steady stehen in Deutschland.

 

Mehr Infos mit viel Lese-, Hör- und Sehstoff unter:

https://steadyhq.com/de

 

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