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Zukunftsbilder:
Eine Reise in die Welt von morgen

Wie könnte unsere Welt von morgen aussehen? Diese Frage hat die Reinventing Society mit dem Buch ‚Zukunftsbilder‘ beantwortet.
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von Gerda Stauner

Hamburg im Juni 2045 mit Michel, Hauptkirche St. Michaelis, Ludwig-Erhard-Straße, Blick Richtung Reeperbahn und Hafen

Wie wäre es, wenn wir nicht nur Krisen und Katastrophen in den Fokus nehmen, die jeden Tag über uns hereinbrechen? Wenn wir stattdessen über eine Zukunft nachdenken, die positive Veränderungen bringt und in der unsere Welt lebenswerter ist? Darüber hat sich ein kreatives Team der Reinventing Society Gedanken gemacht und einen inspirierenden Zukunftsreiseführer herausgegeben, der von einer Welt erzählt, in der wir den Wandel geschafft haben. Zukunftsbilder 2045 – Eine Reise in die Welt von morgen ist Sachbuch, Bildband und Erzählung zugleich. Die reich bebilderte Veröffentlichung ist für alle jene gedacht, die sich fragen, ob ein gutes Leben in der Zukunft möglich sein kann. Und die Antwort der Autor*innen lautet: Ja!

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„Wir möchten Sie zu einer Zeitreise in die Zukunft einladen. Nicht in die finstere Zukunft eines unbewohnbaren Planeten, sondern in eine Welt, wie sie sein kann, wenn wir uns um sie kümmern: grün, lebensfroh und fortschrittlich“, steht es auf den ersten Seiten des Zukunftsreiseführers. Auf den folgenden 176 Seiten ist zu lesen und zu sehen, wie unsere Welt im Jahr 2045 aussehen könnte. Wir haben in den 2020er und 2030er Jahren extreme Krisen wie Superdürren und Finanzcrashs überstanden, doch nun ist die Welt eine bessere geworden. In fiktiven Interviews mit Stadtakteur*innen aus 17 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz erfährt die ebenfalls fiktive Journalistin Liliana Morgentau alles darüber, wie wir es geschafft haben, dass unser Zuhause im Jahr 2045 schöner, grüner und lebenswerter geworden ist.

Marienplatz in München im Juli 2045

 

Eine nachhaltige Gesellschaft ist möglich

Die täglichen Nachrichten lassen die Zukunft oft wie einen Ort ohne Hoffnung erscheinen. Wir aber brauchen eine neue Sicht auf das Morgen – eine, die inspiriert und Mut macht. Im Buch wird anhand von 30 aufwändig simulierten Panoramabildern und Reisereportagen aus dem Jahr 2045 gezeigt, wie Städte und Orte des gesellschaftlichen Lebens in Deutschland, der Schweiz und Österreich aussehen können, wenn uns der sozial-ökologische Wandel gelingt.

„Wir brauchen eine Vorstellung davon, wie schön eine nachhaltige Gesellschaft sein kann – genau die findet man in diesem Buch. Lassen Sie sich entführen!“, empfiehlt die Transformationsforscherin Maja Göpel. Und damit hat sie recht! Wir brauchen neben all den dystopischen Szenarien, die zu oft Angst schüren und uns perspektivlos zurücklassen, einen konstruktiven Ansatz. Denn damit können wir Orientierung finden und unsere Hoffnung auf eine bessere Welt zurückgewinnen.

Köln im Juni 2045

 

Wien und die Gemeinwohlökonomie

Am Beispiel der Stadt Wien zeigt das Autorenteam, wie sich die Metropole in der Zukunft entwickeln könnte. Die typischen Kaffeehäuser haben üppige grüne Vorgärten bekommen, wo man wunderbar seine Melange zwischen Blüten und Schmetterlingen schlürfen kann. Für das Interview hat sich die Journalistin den Gemeinwohlökonomen Basti Faber ausgesucht. Liliana Morgentau erfährt, dass die ersten Gemeinwohl-Bilanzen in den 2010er Jahren erstellt wurden und die Idee schnell Fahrt aufnahm. In den 2030er Jahren hatte man es dann sogar geschafft, ökonomische Ungleichheiten in Unternehmen zu regulieren. Seither dürfe das höchste Einkommen in Unternehmen maximal das Siebenfache des geringsten Einkommens betragen, erklärt Faber.

 

Zukunftsbilder aus Hamburg

Aber auch Hamburg hat sich im Jahr 2045 gewandelt. Der motorisierte Individualverkehr ist aus vielen Teilen der Stadt verschwunden, stattdessen ermöglichen gut strukturierte Radwege und ein moderner ÖPNV schnelle Fortbewegung. Hier trifft die Journalistin die frühere Bürgermeisterin der Hansestadt. Samantha Venohr erzählt, wie ihre Stadt jahrelang unter den Auswirkungen des Klimawandels zu leiden hatte. Es ging so weit, dass sie befürchten mussten, die Versorgungssysteme würden zusammenbrechen. Doch mit viel Arbeit und Engagement schafften sie den Wandel. Flächen wurden entsiegelt, stadtnahe Gebiete renaturiert, großflächig Bäume gepflanzt und Dachflächen zu Stadtgärten mit Photovoltaik-Anlagen umgebaut. „Wir haben Gebäude so umgestaltet, dass sie mehr Energie erzeugen als verbrauchen“, berichtet Venohr.

 

Reinventing Society entwickelt Zukunftsbilder

Das Autorenteam

Doch wer steckt hinter dieser wunderbaren Idee, anhand von positiven Bildern und erfundenen Geschichten eine Welt aufzuzeigen, die entstehen könnte, wenn wir nur daran glauben? Die Reinventing Society ist ein gemeinnütziger und unabhängiger Think-and-Do-Tank, der positive Zukunftsvisionen einer regenerativen Welt entwickelt und im Rahmen von Workshops, Seminaren und Beratungsaufträgen erfahrbar macht. Das kreative Team, das für das Buch verantwortlich ist, besteht aus Stella Schaller, Ute Scheub, Lino Zeddies und Sebastian Vollmar. Sie alle haben daran gearbeitet, eine deutschlandweite Vision für eine regenerative Zukunft entstehen zu lassen, die einladend wirkt. Das Buch füllt hier eine bedeutsame Lücke, nicht zuletzt, weil die Zukunftsbilder mit breiter Beteiligung von Kommunen und Bürger*innen erarbeitet wurden.

 

Wir verlosen 2 Exemplare des Zukunftsreiseführers Zukunftsbilder 2045 – Eine Reise in die Welt von morgen.

Das Buch wurde von der Reinventing Society herausgegeben und ist im oekom Verlag erschienen. Schreibt uns einfach eine kurze Nachricht an toitoitoi@goodnews-for-you.de (Stichwort: Zukunftsbilder) und beantwortet uns folgende Frage: Wie stellt ihr euch die Welt im Jahr 2045 vor?

Einsendeschluss ist Freitag, der 1. Dezember 2023. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an den oekom Verlag!

 

Weitere Infos zum Buch findet ihr beim oekom Verlag: https://www.oekom.de/buch/zukunftsbilder-2045

 

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4 Antworten

    1. Liebe Jasmin, das finden wir auch! Und schön, dass uns der oekom Verlag zwei Exemplare zur Verfügung gestellt hat. Wir wünschen allen Teilnehmer*innen der Verlosung viel Glück!

  1. Danke für diese tolle Idee und Umsetzung. Ich werde das Buch auf jeden Fall kaufen. Und ganz bestimmt auch Exemplare zu Weihnachten verschenken. Bin schon neugierig, welche Ideen Sie für Frankfurt haben.

    1. Liebe Monika, als Geschenk macht sich das Buch sicher gut. Und danke für das Kompliment! Wir freuen uns immer über Rückmeldungen unserer Leser*innen.

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