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Fachkräfte finden und halten, doch wie? "Arbeitgeber werden zu Bewerbern", stellt Anika Brunner fest. Ihr HR Startup finbrand hat eine 360° Plattform entwickelt, die Unternehmen ein umsetzbares Benefit Management ermöglicht.

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von Isolde Hilt

Welche Branche man auch genauer in den Blick nimmt, nahezu überall suchen Betriebe händeringend nach geeigneten Mitarbeiter*innen, nach Fachkräften, die bleiben. Anika Brunner bringt es deutlich auf den Punkt: „Arbeitgeber werden zu Bewerbern.“ Die Unternehmensberaterin hat sich viel mit Personalrecruiting befasst, mit Fragen wie „Was hält Beschäftigte bei einem Arbeitgeber?“ oder auch „Warum gehen sie wieder?“. Sie stellte fest: Individuelle Gehaltspakete zu schnüren, die neben dem Einkommen nützliche Zusatzleistungen (Benefits) beinhalten, um Mitarbeiter*innen zu halten, ist meist mit viel Aufwand und komplexen Anforderungen verbunden. Wie regelt man das alles mit dem Arbeitsrecht oder Steuerrecht, wie bettet man betriebliche Versorgungssysteme ein?

Mit finbrand ist Anika Brunner auf Benefit Management spezialisiert. Das Besondere: Das HR Startup hat eine 360° Plattform entwickelt, die es gerade auch kleinen und mittelständischen Unternehmen kostengünstig ermöglicht, Benefit Management leicht zu integrieren.

Das Team von finbrand

Im besten Fall trägt Benefit Management zu einer Unternehmenskultur bei, die die Menschen wertschätzt und sie achtet.

Anika Brunner, Geschäftsführerin der finbrand GmbH

Im Gespräch mit Anika Brunner wird klar, dass Benefit Management nicht nur eine Frage individuell zusammengestellter Gehaltspakete ist. Neben der Umsetzbarkeit geht es hintergründig auch um die Haltung, die gegenüber Mitarbeiter*innen besteht. „Als Bewerberin oder Bewerber habe ich schon sehr oft die Entscheidungsfreiheit, wohin ich denn gehe. Arbeitgeber merken das und denken langsam, aber sicher um“, weiß Anika Brunner aus ihrer Beratungstätigkeit. Und noch eines hört sie sehr oft in Gesprächen mit Mitarbeiter*innen: „Es geht vielen gar nicht um 5.000 oder 10.000 Euro mehr Bruttojahresgehalt. Im Wesentlichen geht es um die Kommunikation, das Feedback und um die Wertschätzung, das Gesehen-Werden.“

Benefit Management kann, längerfristig gesehen, zu einer neuen Unternehmenskultur beitragen, in der Wertschätzung und Dankbarkeit ein wesentliches Fundament bilden. Das könnte im Idealfall die Arbeitswelt verändern, einen achtsameren Umgang miteinander und allem, was uns zur Verfügung steht, fördern.

 

Mehr dazu in unserem Podcast mit Anika Brunner:

Weitere Infos zu finbrand: https://finbrand.de/

 

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt.

 

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