Die good news-Lichtblicke der Woche (KW 21/2021)

Erfindergeist! Die Ideen der Menschen, die wir in dieser Woche entdeckt haben, sollen das Leben angenehmer und leichter machen.

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zusammengestellt von Florian Roithmeier

 

Die Ankipphilfe für Rollatoren

Markus Gronen ist ein Tüftler. Seine Erfindungen sollen praktisch sein, aber gleichzeitig für Sicherheit im Alltag sorgen.

Der Mühlheimer hat während einer Autofahrt folgende Situation erlebt: Vor ihm überquerte eine Rentnerin mit Rollator die Straße. Sie war schon fast am Ziel angekommen, da hatte sie Probleme, mit dem Rollator über den Bordstein zu kommen. Sie stürzte fast vor Gronens Auto, es kam beinahe zum Unfall.

Dieses Geschehen ging Gronen nicht mehr aus dem Kopf. Er fing an, in seiner heimischen Werkstatt zu tüfteln und entwickelte ein Bremssystem, das verhindern soll, dass der Rollator beim Anheben über die Bordsteinkante nach vorne „abhaut“. Seine Erfindung will er demnächst großen Hersteller*innen anbieten.

Mehr: https://www.mdr.de/tv/programm/video-519654_zc-12fce4ab_zs-6102e94c.html

 

Intelligenter Schuh warnt vor Hindernissen

Etwas ungewöhnlich sieht der Schuh, den Informatiker*innen der TU Graz mit der Firma Tec-Innovation entwickelt haben, schon aus: Denn vorne an der Fußspitze sind kleine Sensoren angebracht.

Für blinde oder sehbehinderte Menschen könnte dieser Schuh bald eine Erleichterung im Alltag sein. Hindernisse in bis zu vier Metern Entfernung sollen die Ultraschallsensoren erkennen und den Fußgänger so – über Vibration oder ein Tonsignal – warnen. Dieser intelligente Schuh „InnoMake“ ist bereits auf dem Markt, wenn auch derzeit noch zu einem vierstelligen Preis.

Nun wollen die Entwickler*innen das Modell weiterdenken: Nach deren Vision sollen alle Informationen, die der Schuh mit einer Kamera sammeln soll, zu einer Streetview-Navigationskarte für sehbeeinträchtigte Menschen zusammengeführt werden.

Mehr: https://innovationorigins.com/de/innovativer-schuh-warnt-blinde-menschen-vor-hindernissen/

 

Die freundlichere Fahrradklingel

Wenn du dir das Geräusch einer Fahrradklingel vorstellst: Findest du das Geräusch schön? Wahrscheinlich eher laut, aggressiv oder schrill.

Jürgen Machate aus Ebersberg hat sich ein Klingelgeräusch einfallen lassen, das freundlicher klingt (im Link zu hören ab Minute 1:02).

Verbaut ist die Klingel in einem ansteckbaren Fahrradgriff, der einen Knopf für die Klingel enthält. Das soll gleichzeitig die Verkehrssicherheit erhöhen, da man zum Klingeln nicht mehr die Hand vom Lenker nehmen müsse. Machate hat sich die Idee bereits patentieren lassen. Er schätzt, dass das Endprodukt etwa 50 Euro kosten wird.

Mehr: https://www.br.de/nachrichten/bayern/ebersberger-tueftler-erfindet-freundliche-fahrradklingel,SY2cAsQ

 

Auch, wenn manche Ideen aktuell vielleicht noch zum höheren Preissegment gehören: Allein der Ideenreichtum der Menschen stimmt zuversichtlich! 🙂

 

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