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Flying Hope e. V.

Die Helden der Lüfte

Das Pilotennetzwerk für kranke Kinder ermöglicht kostenfreie Flüge zu Behandlungen und erspart so den Familien lange Autofahrten und Stress.
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von Kristin Frauenhoffer

Es gibt sie, die Helden der Lüfte: die Piloten von Flying Hope. Der gemeinnützige Verein hat im Jahr 2010 ein ehrenamtliches Pilotennetzwerk gegründet, um kranken Kindern kostenfreie Flüge innerhalb Deutschlands zu ermöglichen. So unterstützen sie betroffene Familien, um ihnen lange Autofahrten und Stress zu ersparen.

Wer ein krankes Kind hat, ist jeden Tag mit vielen Sorgen und Ängsten konfrontiert. Zur psychischen Belastung für die Familien gesellen sich häufig organisatorische Schwierigkeiten. Wie sollen erkrankte Kinder zum Beispiel möglichst schnell und unkompliziert in das Kinderhospiz oder nach dem Aufenthalt wieder zurück nach Hause kommen, ohne sie auch noch stark belastenden Reiseanstrengungen auszusetzen? Bei Flying Hope hat man sich darauf spezialisiert, in solchen Fällen zu helfen.

Transportflüge zu Hospizen oder medizinischen Behandlungen

„Unsere Arbeit gilt den Kindern, die aufgrund ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen sind“, sagt der Verein über sich. Sie böten zwar keine Notfall-Flüge an, unterstützen aber schwer kranke und benachteiligte Kinder und ihre Familien, indem sie beispielsweise Transporte in Hospize, zu medizinischen Behandlungen oder Kur- und Urlaubsaufenthalten vermitteln. Ebenso sind Erlebnis- und Rundflüge möglich. Denn so ein Flug darf auch Spaß und den ohnehin schweren Alltag kranker Kinder ein wenig leichter machen.

Spaß am Fliegen gehört auch dazu

Der kleine Noam mit seiner Mama.

So wie bei Noam. Er ist 5 Jahre alt und kann nicht sprechen. Doch als die Piper Malibu vom Flughafen Essen/Mülheim abhebt, ist Noam auch ohne Worte die pure Freude ins Gesicht geschrieben. Das Kind kann nicht alleine sitzen oder stehen. Deshalb sind für den Jungen im Rollstuhl lange Auto- oder Zugfahrten sehr anstrengend und fast unmöglich. Der Flug mit Flying Hope nach München dauerte nur gut eine Stunde und neben der schnellen Reise war natürlich der große Spaß am Fliegen ein besonderes Erlebnis für Noam und seine Mutter.

Qualifizierte Piloten fliegen ehrenamtlich

Flying Hope koordiniert ein Netzwerk, bestehend aus Berufs- und qualifizierten Privatpiloten, die in ihren Maschinen die Transporte ehrenamtlich durchführen. Flying Hope-Piloten sind sehr gut ausgebildet und haben entsprechende Flugerfahrung. Die AOPA Germany (Verband der Allgemeinen Luftfahrt) hat die Schirmherrschaft des Vereins übernommen. „Mich hier zu engagieren und echte Hilfe für einen guten Zweck mit fliegerischer Leidenschaft zu verbinden, ist ein klasse Ziel“, sagt Felix Höger, der seit 15 Jahren Pilot ist.

„So viele Sorgen, die Flying Hope uns nehmen konnte …“

Auf der Webseite des Vereins finden sich viele Erfahrungsberichte dankbarer Eltern. „So viele Sorgen, die Flying Hope uns nehmen konnte … Dank dieser tollen Menschen, die für sie tätig sind, konnte unsere Fahrzeit von sieben auf nur eineinhalb Stunden verkürzt werden“, freut sich bespielsweise Mäggy Kabacinski. Ihre Pflegetochter Amelie hat einen langen Leidensweg hinter sich, und der Verein organisierte den Flug zu einer wichtigen Operation nach München. Eine andere Familie schreibt: „Auch wenn wir schon viel erlebt haben, sind wir immer wieder gerührt zu sehen, was andere Menschen tun, um Kindern und Eltern in diesen schwierigen Lebensphasen zu helfen.“

Um einen Teil der administrativen Aufwendungen und vor allem die Betankung der Maschinen zu decken, ist Flying Hope auf Unterstützung angewiesen. Wer spenden möchte, kann das hier tun:

Flying Hope e. V.
Stadtsparkasse Düsseldorf
IBAN: DE33 3005 0110 1005 6732 13
Verwendungszweck: „Spende Flying Hope e.V.“

Weitere Informationen, Fluganfrage-Formulare sowie Ansprechpartner finden sich auf der Homepage des Vereins.

 

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