Drei Gründer aus Regensburg nutzen die anregende Wirkung des Hanfes für eine clevere Geschäftsidee

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von Florian Roithmeier

Es klingt zunächst kurios: Ein Start-Up aus Regensburg stellt einen Riegel aus Hanf her, der das Hirn ankurbeln soll. Hanf – da denken viele Menschen erst einmal an die berauschende Droge, die „high“ macht. Doch was viele nicht wissen: Hanf ist, richtig eingesetzt, auch gesund! Er enthält unter anderem Omega-3-Fettsäuren und verbessert die Durchblutung im Gehirn. Jakob Graf, Isabella Voit und Matthias Coufal aus Regensburg machen sich diese Eigenschaft zunutze. Aus maximal vier Zutaten stellen sie den HANS-Riegel her. Bis Ende Oktober läuft auf Startnext ein Crowdfunding, mit dem sie die erste Produktion finanzieren wollen.

 

Die Idee zum Riegel aus Hanf entstand zufällig. Die drei Gründer wollten einen Riegel schaffen, der nicht nur die körperlichen, sondern auch die geistigen Fähigkeiten steigert. „Wir haben uns überlegt, mit welchen Zutaten das klappt und sind so auf Hanf gekommen“, erklärt Matthias Coufal von HANS Brainfood im Interview mit good news for you. Er, Jakob und Isabella haben sich lange mit den Wirkungen von Hanf beschäftigt. Eine davon betrifft die Omega-3-Fettsäuren in den Hanfsamen. Sie sorgen dafür, dass das Gehirn besser durchblutet wird. HANS ist damit ideal für Menschen, die viel Zeit im Büro, auf Dienstreise, in der Schule oder der Uni verbringen.

Das Team hinter HANS (v. links): Jakob, zuständig für Marketing, hat sogar seine Masterarbeit über HANS geschrieben; Isabella kümmert sich um Design und Social Media; Matthias ist Produktmanager und federführend in Sachen Produktentwicklung.

Ein Hanffeld? Davon war nicht jeder begeistert…

Nachdem sich die Gründer eine Erlaubnis von der zuständigen Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung geholt hatten, bauten sie auf einem Feld in Oberbayern Hanf auf einer Fläche von zwei Hektar an. Das entspricht der Größe von etwa drei Fußballfeldern. Klar, dass das für Gesprächsstoff sorgt: „Es gab einige Anzeigen wegen des Feldes. Sogar die Polizei kam vorbei, um zu schauen, ob das in Ordnung ist, was wir machen“, erzählt Matthias. Letzten Endes gab es aber keine Probleme. Das Besondere ist nämlich, dass die angebaute Hanfsorte kein THC enthält, also nicht high macht – „sondern satt und schlau“, ergänzen die Gründer.

Auf diesem Feld in Oberbayern bauen die Gründer die „Hauptzutat“ für den Riegel an.

Der Riegel ist natürlich und regional

Den HANS-Riegel (HANS kommt übrigens von HANfSamen) soll es in vier Variationen geben: das Original aus Hanfsamen und Honig, eine Version mit Kakao, die zusätzlich geschrotete Kakaobohnen enthält, Apfel&Zimt sowie Kaffee&Maulbeere (die Namen verraten bereits die Zutaten 😉 ). Die Riegel kommen laut Hersteller ohne Aromen oder Konservierungsstoffe aus und halten bis zu zwölf Monate. Darüber hinaus ist HANS auch regional: Alle Zutaten – bis auf den Kaffee – werden in Deutschland angebaut und verarbeitet.

Crowdfunding bis 25. Oktober 2018

Bis Ende Oktober 2018 läuft auf Startnext ein Crowdfunding. 16.000 Euro sollen zusammenkommen. Dann möchten Jakob, Isabella und Matthias ihre fertig entwickelten Produkte in die Produktion bringen. Mehr Infos auf hans-brainfood.de oder auf Instagram.

 

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