Make Someone Happy:
Wie ein obdachloser Mensch sich um mich kümmerte

Hilfsbereitschaft kann auch anders herum funktionieren: Wenn es ein obdachloser Mensch ist, der für andere sorgt.

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von Petra Bartoli y Eckert

Die Welt ein Stück besser machen – das ist unser Anliegen. Dazu kooperieren wir seit einem Jahr mit der Make Someone Happy Company aus den USA. Deshalb ist es besonders passend, dass die folgende Begebenheit in den USA spielt: Eine Geschichte über eine kleine, aber besonders beeindruckende Geste, die mich lange beflügelt und glücklich gemacht hat.

In den Städten in den USA ist Obdachlosigkeit allgegenwärtig. Das ist mir sofort aufgefallen, als ich im Frühsommer für einige Wochen im Westen des Landes unterwegs war. Was mir auch aufgefallen ist: Viele Menschen in den USA scheinen sich an den Anblick der wohnungslosen Menschen gewöhnt zu haben.

Wenn plötzlich jemand für dich sorgt

An einem sonnige Morgen in San Francisco machte ich mich gerade auf den Weg zum Golden Gate Park. Ich wollte den Bus nehmen und steuerte die nächste Haltestelle an. Die war gleich um die Ecke – ein kleines Wartehäuschen mit zwei Sitzen unter einem Glasdach. Auf den beiden Sitzschalen hatte ein Mann mit einem beigen Parka, einer Hose mit einigen Rissen und einem langen grauen Bart sein Lager aufgeschlagen. Auf beiden Sitzen stapelten sich seine Habseligkeiten: Tüten, Taschen, Zeitungen, Kisten und Stoffbündel.

Der Mann selbst lehnte an der Säule des Wartehäuschens. Ich kam näher, nickte ihm zu und lächelte. Dann wünschte ich ihm einen guten Morgen. Der Mann sah mich erst skeptisch und ein wenig überrascht an. Dann lächelte er zurück. Einige Augenblicke später fing er an, mit raschen Handgriffen die Sitze freizuräumen. Ich folgte seiner Aktion aus den Augenwinkeln. Als die beiden Sitze leer waren, wandte er sich mir zu. Er winkte mich zu sich und bot mir einen Platz an.

Make Someone Happy: Geteilte Freude macht glücklich

Diese Geste hat mich tief berührt. Es fühlte sich an, als würde der Mann mich – eine Fremde – in sein Haus einladen. Ich bedankte mich herzlich. Und ich bat ihn, sich doch selbst zu setzen. Ich würde gerne stehen. Er nickte und sah mir zu, wie ich mich neben dem Bushäuschen unter einen Baum in den Schatten stellte. Plötzlich hob er die Hand und bat mich, ein Stück wegzurücken. In den Baumkronen würden Insekten und kleine Tiere wohnen. Die würden immer wieder vom Baum fallen. Und er wolle nicht, dass eines davon auf meinem Kopf landete.

Der Mann trat neben mich und rüttelte an den Ästen des Baumes, um zu überprüfen, ob ich dort sicher stand. Nichts passierte. Der Mann nickte zufrieden und gab mit einer Handbewegung den Platz unter dem Baum frei. Wir lächelten uns an. Als der Bus kam, wünschten wir uns einen schönen Tag. Aus dem Busfenster sah ich, wie der Mann mir nachwinkte. Die Fürsorge dieses Obdachlosen begleitete mich den restlichen Tag. Und ich bin sicher, dass die Geste des Mannes nicht nur meinen, sondern auch seinen Tag besser gemacht hat.

 

Make Someone Happy! Macht mit, bringt euch mit ein! Eure Ideen begeistern auch andere!

Und so geht’s: Wir sammeln Make Someone Happy-Tropfen in Form von kleinen Begebenheiten, in denen ihr anderen bereits mit einer kleinen Geste eine Freude machen konntet oder euch andere eine Freude gemacht haben. Schickt uns eure Geschichte zu – geschrieben, gesprochen oder auch gefilmt! Und erzählt uns gerne auch, welche Wirkung das auf euch hatte (die ist nämlich nicht zu unterschätzen :-))!

 

Mehr zu Make Someone Happy:

https://www.makesomeonehappycompany.com/

https://www.instagram.com/makesomeonehappycompany

 

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