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Sambhava und HaitiCare investieren jeden Euro in Bildung, Ausbildung, den Schutz von Kindern und ein Zuhause für sie. Eine kleine Zwischenbilanz, die zeigt, wie wertvoll und wichtig jede noch so kleine Unterstützung ist

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von Isolde Hilt

Foto: Sambhava

Sambhava unterstützt Kinder, Frauen und Familien, die nach dem Erdbeben vor dem Nichts standen 

Frauenpower pur, die beeindruckt! Katrin Kausch aus Deutschland sowie Mona La Barbera und Manon Devidal aus Frankreich waren vor Ort, als Nepal im Frühjahr 2015 von schweren Erdbeben heimgesucht wurde. Sie erlebten, wie viele Kinder plötzlich kein Zuhause mehr oder auch ihre Familie verloren hatten. Die drei gründeten Sambhava, einen inzwischen als gemeinnützig anerkannten Verein, der Kindern ein Zuhause und eine Schulausbildung sowie Frauen ein Ausbildungsprogramm ermöglicht. Olivia Brun, ebenfalls Französin, unterstützt Sambhava seit 2016.

Im Süden Kathmandus gibt es dank Sambhava eine kleine Wohngruppe, genannt „Das Nest“. Insgesamt elf Kinder und Jugendliche haben hier ein neues Zuhause gefunden. In den letzten Wochen waren wieder Maler, Teppichleger, Schreiner, Stahlarbeiter und Elektriker aktiv, um weitere drei Räume in farbenfrohe Zimmer zu verwandeln. Fast alle Kinder gehen täglich zum Taekwondo-Training, ein guter Ausgleich zum Lernen. Manche Kinder wie Bimala und Purnima sind in der Schule so gut, dass sie dank ihrer Leistungen eine Klasse überspringen konnten.

Katrin, Mona, Manon und Olivia bedanken sich auf diesem Weg herzlich bei allen Volontär*innen, Pat*innen und Spender*innen für ihre Unterstützung, ohne die diese großartige Arbeit niemals möglich wäre!

 

Weitere Infos zu Sambhava und wie man die Arbeit der jungen Frauen unterstützen kann, unter:

http://www.sambhava.net/de/willkommen-auf-unserer-seite-3/

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HaitiCare kümmert sich auch in den Ferien um Kinder, die sonst nichts zu essen hätten

Foto: HaitiCare e. V.

HaitiCare e. V. ist ebenfalls eine Initiative von Privatpersonen. Michael Kaasch war beruflich zu einer Incentivreise nach Haiti eingeladen worden, die ihn nachhaltig verändert hat. 1992 gründeten er und seine Frau Barbara den Verein, um Kindern das Überleben und eine Schulausbildung zu sichern. Der einstmals reiche Inselstaat ist gezeichnet: Aufgrund von Kolonialisierung, der Ausrottung der Ureinwohner*innen, Sklaverei, verschiedener Gewaltherrschaften und nicht zuletzt des verheerenden Erdbebens 2010 zählt Haiti zu den ärmsten Ländern der Welt. Um Bildung ist es besonders schlecht bestellt. Hier will HaitiCare ein Zeichen setzen.

Während Kinder bei uns die Ferien lieben, gehen Kinder, die HaitiCare betreut, lieber zur Schule. Schule bedeutet, regelmäßig zu essen zu haben. Aus diesem Grund lässt der Verein die Küche für alle Kinder offen, damit keines verhungern muss. Darüber hinaus bietet die kleine Organisation – im Vergleich zu den großen – Ferienprogramme für Kinder an. HaitiCare zahlt auch die Gehälter seiner Mitarbeiter*innen weiter – eine Leistung, die in diesem Land nicht selbstverständlich ist.

Auf eines ist der Verein besonders stolz: „Unsere Großen haben nun endlich ihr Abitur bestanden. Dafür haben sie unter widrigsten Umständen in politisch unsicheren Zeiten hart kämpfen müssen. Wir werden einige von ihnen auf ihrem neuen Weg ins Studium begleiten.“ Ein Engagement, das sich für HaitiCare auszahlt. Eine junge Frau wird in den nächsten vier Jahren zur Montessori-Pädagogin ausgebildet, um dann für die kleine Organisation zu arbeiten. Auch hier lautet das Ziel: „Wir sind erst dann erfolgreich, wenn unsere Hilfe nicht mehr benötigt wird.“

 

Weitere Informationen und wie man die Arbeit dieses kleinen, wirkungsvollen Vereins fördern kann, unter:

https://www.haiticare.de/

 

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt.

 

Weitere Infos zu HaitiCare e. V. und Sambhava!

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