Wimmelbilder für einen guten Zweck:
Hier gibt es viel zu entdecken!

Mit Wimmelbildern sowohl Öffentlichkeitsarbeit machen, als auch soziale Verantwortung übernehmen: Dazu hat Mark Schober das „Wimmelwerk“ gegründet.

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von Petra Bartoli y Eckert

Kennt ihr Wimmelbilder? Ich liebe diese quirligen Bilder, auf denen es unzählige Details zu entdecken gibt. So geht es auch Mark Schober aus dem niedersächsischen Nottersdorf. Er ist selbstständiger Coach und Gründer des „Wimmelwerks“. Bei diesem sozialen Unternehmen kann er sein Talent, persönliche Entwicklungen kreativ zu begleiten, und seine Leidenschaft fürs „Wimmeln“ wunderbar miteinander kombinieren.

Die Begeisterung für Wimmelbilder hat Mark Schober schon seit seiner Kindheit. Und sie hat auch im Erwachsenenalter nicht nachgelassen. „Ich bin Vater von drei Kindern. In meiner Familie war und ist es eines unserer Abendrituale, durch Wimmelbücher zu fliegen und Dinge zu suchen oder zu erleben“, erzählt er.

Mitten in der Corona-Pandemie – „… in einer Zeit, in der den Menschen etwas Kreatives und Erlebnisreiches guttut“ – hat er das Wimmelwerk aus der Taufe gehoben. Seit April 2021 setzt er gemeinsam mit einem kleinen Team „Wimmel-Projekte“ um. Er richtet sein Angebot an Kommunen. Diese geben ein Wimmelbild zu ihrer Region in Auftrag. Mark Schober sucht passende Illustrator*innen und Künstler*innen aus der jeweiligen Region, die die Idee dann kreativ und detailreich umsetzen. „Dadurch kann das Wimmelwerk auch durch die eigenen Erfahrungen und Erlebnisse der Künstler*innen vor Ort einen besonderen und individuellen Stil erhalten“, erklärt Schober.

Individuelle Wimmelbilder laden zum Entdecken ein

Jedes Wimmelbild ist also ein Unikat, das sofort ins Auge sticht. Und das schon auf den ersten Blick fröhlich stimmt, die Entdeckerlust anfacht – und sogar die Kreativität der Betrachter*innen fördert. „Kreativität entsteht aus Gelassenheit und positiver Emotion. Beides wird durch das Wimmeln unterschwellig unterstützt“, ist sich Mark Schober sicher.

Aus den Wimmelbilder entstehen schließlich verschiedene Produkte – Poster, Puzzle, Bücher –, die von den Kommunen für einen guten Zweck verkauft werden. Aktuell gibt es von neun Orten im Norden Deutschlands Wimmelbilder: von Stade und Lübeck, vom Landkreis Lüchow-Dannenberg, von der Samtgemeinden Lühe, von Horneburg, Oldendorf-Himmelpforten, Harsefeld sowie Bremervörde und Fredenbeck. Ein Teil der Erlöse aus dem Verkauf der Wimmelprodukte kommt sozialen Projekten oder Institutionen in den jeweiligen Regionen zu gute.

Regionale Wimmelbilder: Das „Wimmeln“ hält überall Einzug

Die Kommunen verwenden die Wimmelbilder aber auch noch anderweitig: „Die Motive werden beispielsweise in Websites eingebunden oder als Logo bei der Kommunikation verwendet. Außerdem wurden damit auch schon Flächen plakatiert oder sogar Autos zu „Wimmelfahrzeugen“ gemacht“, erzählt Mark Schober.

Vom „regionale Wimmeln“ können schließlich auch soziale Einrichtungen und Bildungsinstitutionen in der Region profitieren. „Wir sind gerade dabei, Motive oder Ausschnitte aus den Wimmelbildern als ‚Lernwerk‘ zusammenzustellen. So erhalten Kindergärten, Schulen oder Senioreneinrichtungen Lernmaterialien, um anhand der Wimmelmotive bestimmte sozialpädagogische Lernziele zu verfolgen. Das sind Inhalte wie selektives Lernen, Motorik oder Sprachförderung“, so Schober.

Und natürlich hat der Gründer des Wimmelwerks auch Zukunftsvisionen für seine Wimmel-Idee: „Für die weitere Entwicklung planen wir, Wimmelwerke in ganz Deutschland mit Kooperationspartnern umzusetzen. Das Wimmelwerk tritt als soziale Marke auf und wir (aus der Zentrale) sind beratend tätig. Die Projekte vor Ort setzen dann die Kooperationspartner um.“

Vielleicht erleben wir ja bald noch mehr regionales Wimmeln. Mit Sicherheit gibt es überall viel zu entdecken!

 

Mehr über das Wimmelwerk findet ihr hier:

https://www.wimmelwerk.de/

 

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