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Bambook, das immerwährende nachhaltige Notizbuch, kann die Alternative für unzählige Zettel und Haftnotizen sein. Und Digitalisieren geht auch.

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von Isolde Hilt

Pro Tag – heißt es – gehen uns ca. 60.000 Gedanken durch den Kopf. Die meisten davon registrieren wir nicht bewusst. Geistesblitze, geniale, kreative Ideen machen sich hingegen schon deutlich bemerkbar. Und wenn wir sie nicht augenblicklich festhalten, sind sie auch ganz schnell wieder weg. Der Milliardär Richard Branson, der die Welt oft genug mit „ver-rückten“ Einfällen überrascht hat, empfahl einmal, immer etwas zum Schreiben bei sich zu haben, um besondere Ideen sofort zu notieren. Ob er wohl Bambook, das abwischbare Notizbuch, kennt? Das niederländische Unternehmen will mit seinen Produkten dazu beitragen, den Papierverbrauch zu reduzieren und gleichzeitig etwas für die Umwelt zu tun.

Am Morgen, wenn der Geist wach und frisch ist, kommen sie plötzlich: Erinnerungen, Gedanken, die tags zuvor hinten heruntergefallen sind. „Oh, Janina hat heute Geburtstag!“ „Das Katzenfutter ist ja fast aus …“ „Ende des Monats? Oh je, ich muss den Antrag noch einreichen!“ „Genau, so werde ich das begründen …“ Hält man diese Ein-Fälle nicht augenblicklich fest, entwischen sie auch gleich wieder. Das geht sicher allen von uns so und jede*r hat seine Weise gefunden, sie festzuhalten. Die einen sprechen mit Siri oder Alexa. Die nächsten ordnen ihre Memos digital dem passenden Ordner zu und wieder andere schreiben Zettel. Zettel, die immer dichter werden, denn wenn man einmal zu schreiben begonnen hat, bringen sich auch noch andere Gedanken in Erinnerung. Der nächste Zettel muss her … Und irgendwie haben alle die Eigenschaft, lange liegenzubleiben, weil immer noch ein paar To Do’s draufstehen, die darauf warten, erledigt zu werden.

 

Bambook, das auswischbare Whiteboard-Notizbuch, will Abhilfe schaffen

Die Idee zu diesem immer wieder verwendbaren Notizbuch stammt aus den Niederlanden. Bambook startete 2014 als Schulprojekt. Nach einer Brainstorming-Sitzung, bei der nicht zum ersten Mal jede Menge Papiermüll im Abfall landete, kamen Brent, Marco, Richard und Ward auf ihre wegweisende Idee: „Was wäre, wenn man diese Blätter sofort wieder verwenden, den enormen Papierverbrauch reduzieren könnte?“ Mittlerweile haben sich die vier ehemaligen Schüler mit ihrem Unternehmen als größerer Anbieter für nachhaltige Büromaterialen etabliert.

Zeichnen, schreiben, etwas skizzieren: Das Notizbuch, das es in verschiedenen Größen und Aufmachungen gibt (unter anderem mit einem ansprechenden Hardcover aus Bambus), nimmt alles auf, was einem so einfällt. Die Zusammenstellung ist individuell wählbar. Inhalte, die sich erledigt haben, sind einfach zu löschen. Mit dem Buch, so die Idee der Gründer, spart man nicht nur den Kauf weiterer Bücher, sondern reduziert seinen Papierverbrauch und trägt dazu bei, dass weniger Bäume für Einweg-Produkte abgeholzt werden.

 

Weitere Plus: Produktion, Engagement für die Umwelt, App

Das Produktions-Team

Eine Förderwerkstätte für Menschen mit Behinderung in Ede in den Niederlanden produziert die Notizbücher für Bambook.

In größeren Städten arbeitet das Unternehmen mit Fahrradkurieren zusammen, die die Ware zustellen.

Für jedes gekaufte Notizbuch pflanzt Bambook einen Baum auf Madagaskar. Zu diesem Zweck kooperiert das Unternehmen mit Eden Projects. Mehr als 90 Prozent der ursprünglichen Wälder wurden dort abgeholzt. Über 500.000 Bäume konnte das niederländische Unternehmen bereits pflanzen, um einzigartigen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum zurückzugeben.

Noch ein großes Plus: Mit Hilfe der Bambook-App lassen sich wichtige Notizen, Projektskizzen u. a. digitalisieren und sichern. Und der Platz im Notizbuch ist wieder frei für neue Ideen.

 

Für weitere Infos: https://www.bambook.org/de/

 

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