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Dominik Karl und sein Team verkaufen unter anderem kompostierbare Handyhüllen. Mit den Einnahmen will OceanMata die Meere ein Stück mehr von Plastikmüll befreien.

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von Florian Roithmeier

Als Dominik Karl aus dem schwäbischen Schwenningen vor zwei Jahren mit seiner Freundin im Urlaub auf Sri Lanka war, wurde ihm klar: So kann es in Sachen Plastikmüll nicht weitergehen. „Mein Eindruck war, dass die Einheimischen kein Gespür für die Problematik haben. Da wird Müll aus dem Fenster geworfen und sammelt sich eben. Ich wollte etwas tun. Mir war aber klar, dass ich als Einzelner wenig bewegen kann“, erklärt er im Interview mit good news for you. So kam ihm die Idee zu OceanMata: ein Produkt mit nachhaltigem Gedanken zu vertreiben, um so auf die Plastik-Problematik aufmerksam zu machen.

OceanMata: Das sind Dominik, der Gründer, sowie Ilse, die für die Kundenbetreuung zuständig ist, und Fabian, der sich um Marketing und Design kümmert. Kernstück ihres Start-ups sind besondere Handyhüllen und AirPod Cases (Aufbewahrungsboxen für Apple-Kopfhörer). Die Handyhüllen und Cases bestehen aus einem pflanzlichen Kunststoff, der vollständig kompostier- und recycelbar ist. Bis vor Kurzem gab es die Handyhüllen nur für iPhones. „Gerade vor 20 Minuten haben wir unseren Webshop um Hüllen für Samsung-Smartphones erweitert“, erzählt uns Dominik, während wir mit ihm telefonieren. „Außerdem versenden wir unsere Produkte komplett ohne Plastik und verwenden dafür recyceltes Papier. Bei uns gibt es keinen unnötigen Verpackungsmüll.“ Aktuell würden die Hüllen zwar noch in China produziert, aber langfristig strebe man eine Produktion in Deutschland an.

Wie helfen die Produkte im Kampf gegen Plastik?

Die Idee zu den Produkten hatte Dominik im April 2019, zu kaufen gibt es sie seit Dezember. In Kontakt mit der Thematik kam Dominik über die Initiative 4Ocean, die sich ebenfalls für die Plastikvermeidung in Meeren einsetzt. Aktuell hat OceanMata ein Team von vier Angestellten in Medewi auf Bali, die dort Plastikmüll aus dem Meer holen.

„Das heißt, jede*r, der unsere Produkte erwirbt, sorgt einerseits dafür, dass wir diesen Menschen einen festen Arbeitsplatz geben können, andererseits leistet man einen Beitrag dazu, dass weniger Plastik im Meer ist“, so Dominik.

OceanMata unterstützen

Wie man das Team unterstützen kann, fragen wir den OceanMata-Gründer. „Unsere einzige Einnahmequelle ist derzeit unser Shop mit den Handyhüllen und AirPod Cases. Wir planen darüber hinaus eine Seite, auf der man direkt an uns spenden kann. Außerdem gibt es die Möglichkeit – wenn es die Situation wieder zulässt – unsere Helfer*innen auf Bali vor Ort zu besuchen.“ Langfristiges Ziel von OceanMata sei es, mehr Standorte und ein Bewusstsein dafür zu schaffen, nicht immer noch mehr Plastik in Umlauf zu bringen.

Mehr Infos zu OceanMata findest du auf der Website, auf Facebook und Instagram.

(Hinweis: OceanMata hieß zu Beginn BlueMata.)

 

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