Plastic Free July: Gemeinsam Plastik reduzieren

Jede*r kann im "Plastic Free July" nach seinen Möglichkeiten dazu beitragen, Plastik(müll) zu reduzieren. Jetzt mitmachen!

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von Florian Roithmeier

Über 300 Millionen Teilnehmer*innen aus über 170 Ländern sind jedes Jahr bei einer der größten Challenges der Welt dabei: dem „Plastic Free July“. Der Name verrät es: Es geht darum, in einem Monat – dem Juli – auf möglichst viel Plastik zu verzichten. Dass es in Sachen Plastikmüll ein Umdenken braucht, erklärt sich angesichts riesiger Müllberge und Unmengen an Plastik in den Meeren von selbst. Die Challenge kann ein erster Schritt dazu sein. Das Schöne: Man kann bei der Challenge nur gewinnen!

„Denk mal darüber nach: Warum solltest du aus einem Material, das grundsätzlich ewig hält, etwas herstellen, das du nur ein paar Minuten benutzt und dann wegwirfst. Was soll das?“, sinniert der Schauspieler Jeb Berrier im Dokumentationsfilm „Bag it“. Die Aussage trifft das Problem: Es wird zu viel Einwegplastik benutzt. Ein erster wichtiger Schritt, das zu ändern, gilt seit gestern (3. Juli 2021): Es ist in der EU nämlich ab sofort verboten, bestimmte Produkte aus Einwegplastik zu verkaufen.

Die Plastic Free July-Challenge gibt es seit 2011 und ist in Australien gestartet. Dieses Jahr findet sie zum elften Mal statt.

Wie funktioniert das mit der Challenge?

Ganz individuell. Jede*r kann die „Regeln“ selbst bestimmen: auf was du verzichten möchtest und wie lange. Du kannst die Challenge also auch nur über einen Tag, ein paar Tage oder Wochen laufen lassen, wenn dir ein Monat zu viel ist.

Du fragst dich nun vielleicht: Wie gehe ich das an? Wichtig ist, dass du zum Beispiel nicht auf deinen Laptop verzichten musst, weil dieser aus Plastikteilen besteht. Es geht darum, dort, wo es möglich ist, anzusetzen. Verschiedene Tipps, Plastik im Alltag zu reduzieren, findest du auf der Homepage von Plastic Free July. Einige Beispiele:

Zum Einstieg: Wiederverwendbare Kaffeebecher benutzen, Stoffbeutel zum Einkaufen verwenden, Glas- statt Plastikgetränkeflaschen einkaufen.
Nächste Schritte: plastikfreie Zahnbürste verwenden, statt Flüssigseife feste Seife benutzen, plastikfreie Hygieneartikel nutzen.
Tipps für die Schule, für die Arbeit, für Veranstaltungen und so weiter …

Warum sollte man dafür extra bei einer „Challenge“ mitmachen?

Weil es motiviert, zu sehen, wie auch andere sich daran versuchen. In der Gemeinschaft lassen sich die eigenen Ziele besser erreichen. Wenn du dich auf der Homepage von Plastic Free July registrierst, erhältst du jede Woche per Mail neue Vorschläge, um motiviert zu bleiben. Außerdem kannst du Berichte von anderen Teilnehmer*innen lesen und eigene Erfahrungen teilen.

Hinweis: Der Newsletter von Plastic Free July wird in englischer Sprache verschickt. Mit Online-Übersetzern wie Deepl kannst du den Text problemlos übersetzen lassen.

 

Mehr zu „Plastic Free July“ findest du auf dieser Homepage (englische Sprache), Facebook und Instagram.

 

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