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"Wenn Berge da sind, weiß ich, dass ich da hinaufgehen kann, um mir von oben eine neue Perspektive vom Leben zu holen." Hubert von Goisern

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von Judith Barth, Gastautorin „Für eine bessere Welt!“

Geschafft! Judith und Sebastian auf dem Gipfel

Judith hat mit ihrem Freund die Berge und das Klettern entdeckt. Von ihrer ersten Tour in den Berchtesgadener Alpen hat sie uns Bilder für unsere Rubrik „Für eine bessere Welt!“ mitgebracht, die einen ehrfürchtig werden lassen.

Vor etwa drei Jahren haben mein Freund Sebastian und ich angefangen zu klettern. Einer der Gründe dafür war, durch das Klettern draußen am Fels die Natur aus einer neuen Perspektive kennenzulernen. Nach drei Jahren Hallenklettern war es im August endlich soweit: Wir absolvierten unseren ersten Kurs für Mehrseillängen in den Berchtesgadener Alpen auf der Blaueishütte.

Daher kommt „eine Seilschaft bilden“

Mehrseillängen sind lange Kletterrouten, bei denen eine Seillänge nicht ausreicht, um oben anzukommen. Man muss sich an geeigneten Stellen immer wieder einen Standplatz bauen, um das Seil und den Partner, der am anderen Seilende hängt, nachzuholen. Erst dann kann man weiterklettern. Gemeinsam bildet man eine Seilschaft.

Als sogenannte*r Vorsteiger*in klettert man voraus und muss dementsprechend die Bohrhaken suchen, die als Sicherung dienen, um einen gefährlichen oder gar tödlichen Sturz zu vermeiden. Dabei orientiert man sich an so genannten Topos. Das sind meist handschriftlich angefertigte Zeichnungen der Routen, in denen die einzelnen Bohrhaken und geeignete Standplätze eingezeichnet sind. Hat man den nächsten Standplatz gefunden und sich darin gesichert, ruft man den Namen des Kletterpartners und „Staand!“. Das ist das Zeichen für den und die Nachsteiger*in, dass er oder sie die Sicherung entfernen und nach ein paar weiteren Schritten und Kommandos nachklettern kann.

Berge zeigen einem auch die eigenen Grenzen auf

Das Klettern ermöglicht es, Berge und Felsen aus einer ganz anderen Perspektive kennenzulernen – viel näher und intensiver. Es bietet die Möglichkeit, seine Stärken und Grenzen kennenzulernen und auszutesten. Manchmal gelingt es, scheinbar Unmögliches zu schaffen, während man sich ein anderes Mal seiner Grenzen bewusst werden und eingestehen muss, lieber demütig umzukehren.

Es ist ein unglaublich schönes Gefühl, wenn man sich Zeit nimmt, an einem Standplatz innezuhalten und den tollen Ausblick und die Einsamkeit zu genießen. Man ist dort nahezu alleine – nur mit dem oder der Kletterpartner*in oder mit der Gruppe. Das sind Momente, die ich so schnell nicht vergessen werde.

 

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt.

 

Und das ist eure Rubrik 🙂

Für eine bessere Welt!

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