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Paul Krüerke führt auf seiner Plattform stillefinden.org Auszeit-Angebote von über 300 Klöstern aus Deutschland zusammen.

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von Florian Roithmeier

Foto: stillefinden.org-Engin_Akyurt-von-pixabay.com

„Immer mehr Menschen interessieren sich aus verschiedenen Gründen für eine Auszeit im Kloster. Entsprechende Angebote zu finden, ist allerdings schwierig“, erklärt uns Paul Krüerke. Er ist Gründer der Plattform stillefinden.org. Darauf führt er Auszeit-Angebote von über 300 Klöstern zusammen. goodnews-for-you.de hat mit Paul Krüerke über die Plattform gesprochen.

Herr Krüerke, wie sind Sie darauf gekommen, stillefinden.org zu gründen?

Auf der einen Seite habe ich wahrgenommen, dass es in der Gesellschaft ein Interesse für Auszeiten im Kloster gibt. Auf der anderen Seite habe ich festgestellt, dass viele Angebote der Klöster im Netz schwer zu finden sind. Ich wollte eine Brücke zwischen Suchenden und Anbietenden bauen. So entstand die Idee für ein Verzeichnis, das Häuser mit katholischem und evangelischem Hintergrund beinhaltet. Die Seite kann so die erste Anlaufstelle für Suchende von Kloster-Auszeit-Angeboten sein.

Seit wann gibt es die Plattform?

Das Portal ist im Sommer 2018 an den Start gegangen.

Wie viele Klöster sind auf der Plattform vertreten? Recherchieren Sie nach immer neuen Unterkünften?

Aktuell sind 315 Häuser aus Deutschland verzeichnet. Ich beobachte weiterhin die Klosterlandschaft und bekomme auch ab und an Hinweise von Nutzer*innen. Es gab bereits Pläne, auch Häuser in der Schweiz und Österreich aufzunehmen, aber aktuell fehlt mir neben Beruf und Familie dafür leider die Zeit. Alles in allem scheint das Portal aber inzwischen weitgehend komplett, die tatsächliche Angebotslage abzubilden.

Welche Kriterien müssen erfüllt sein, damit ein Kloster auf stillefinden.org erscheint?

Es gibt zwei Kriterien: Zum einen sollte ein Haus aus einer christlichen Tradition hervorgegangen sein. Zum anderen sollten entweder mehrtägige Einzelgastaufenthalte möglich sein oder das Angebot von Seminaren wie z. B. „Stille Tage“ oder „Schweigetage“ bestehen.

Wie finanziert sich die Seite?

Die Seite ist ein gemeinnützig orientiertes Projekt. Um die Kosten für Betrieb, Wartung und die Google Maps-Funktionen zu decken, beteiligen sich einige Häuser an dem Erhalt der Seite mit einem geringen Beitrag.

Wie erfolgt die Buchung? Erhalten Sie eine Art Provision?

Meine Seite ist nur ein Verweis auf die eigenen Websites der gelisteten Häuser und nicht an Buchungsprozessen beteiligt. stillefinden.org sorgt nur dafür, dass die Websites der Häuser im Netz sichtbarer werden. Die Buchung erfolgt individuell und direkt mit den Häusern. Insofern bekomme ich keine Provision oder Ähnliches.

Wie viele Personen nutzen Ihr Angebot?

Zwischen 400 und 800 Besucher*innen nutzen täglich das Verzeichnis.

Welche Rückmeldungen erhalten Sie von Ihren Nutzer*innen?

Die Rückmeldungen sind sehr positiv und dankbar. Es freut mich, dass die aufwändige Arbeit Früchte trägt und die Idee aufgeht.

Lieber Herr Krüerke, herzlichen Dank für das Gespräch zu stillefinden.org!

 

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt.

 

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