Viele wollen an Weihnachten, neben ihrer Familie, auch anderen eine Freude machen. Ein Überblick an Initiativen, die eure Spenden sinnvoll verwenden.

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von Isolde Hilt

Warum helfen und spenden? Man tut anderen etwas Gutes, vor allem aber auch sich selbst. Einer Harvard-Studie zufolge sind Menschen, die anderen etwas Gutes tun wie zum Beispiel spenden, glücklicher als andere. Spenden aktiviert das Belohnungsareal im Gehirn, so dass man sich besser fühlt. Auch der Volksmund bringt es treffend auf den Punkt: Geben ist seliger denn nehmen.

Auf unserem Portal stellen wir immer wieder Initiativen vor, die sich für andere einsetzen. Es sind meist nicht die großen Hilfsorganisationen, die besser für sich werben können, sondern Menschen, die beschlossen haben, nicht zuzusehen, sondern zu handeln. Hier hilft jeder noch so kleine Betrag, die Welt ein bisschen besser zu machen.

 

Sambhava

„Wir engagieren uns für die Kinder, wir engagieren uns für die Zukunft Nepals.“ Für Katrin Kausch und Mona la Barbera ist Sambhava zu einer Lebensaufgabe geworden. Die beiden jungen Frauen haben privat eine Hilfsorganisation auf die Beine gestellt, die Kindern in Nepal nach dem verheerenden Erdbeben 2015 ein neues Leben ermöglicht. In ihrem „Nest“, wie sie die Wohngruppe nennen, haben inzwischen zehn Kinder ein neues Zuhause gefunden und können auch die Schule besuchen. Spenden kommen zu 100 Prozent den Kindern zugute. Weitere Infos:

 

Klinikclowns

„Ihr macht eine so wundervolle Arbeit und es tut den Kindern so unfassbar gut …“, sagt die Mama eines Vierjährigen, der immer wieder ins Krankenhaus muss. Die Arbeit von Klinikclowns ist nicht nur ein bisschen Herumalbern. Inzwischen konnte wissenschaftlich nachgewiesen werden, dass die Clown-Therapie gezielt dazu beiträgt, die Lebensqualität kranker Menschen zu verbessern. Gerade bei Demenz‐, Parkinson‐ und Schlaganfallpatient*innen sowie bei Kindern im Krankenhaus bewirken die Klinikclowns kleine Wunder. Jeder gespendete Euro schenkt einem kranken Menschen glückliche Momente. Weitere Infos:

firmm

Die Stiftung firmm (foundation für information und research on marine mammals) in Tarifa in Südspanien setzt sich aktiv für den Schutz von Walen und Delfinen ein. Wie schlimm es tatsächlich um unsere Ozeane und nicht nur um die Meeressäuger bestellt ist, haben wir direkt vor Ort recherchiert. Katharina Heyer, Stiftungsgründerin, lässt sich nicht beirren. Unermüdlich informiert sie über Wale und Delfine, betreibt Forschungsarbeiten, knüpft Netzwerke und lässt sich selbst von Rückschlägen nicht entmutigen. Die Beziehung zu den Tieren und auch Erfolge geben ihr die notwendige Kraft. Ein Projekt, das für alle Spenden dankbar ist! Weitere Infos:

 

Sea-Eye e. V.

Im Herbst 2015 gründete Michael Buschheuer mit Familie und Freund*innen Sea-Eye, um schiffbrüchige Menschen auf der Flucht nach Europa vor dem Ertrinken zu bewahren. Nicht mehr und nicht weniger. Seenotrettungsvereine wie Sea-Eye legen den Finger in die Wunde. Sie spiegeln, wie kalt Europa im Umgang mit Zuflucht suchenden Menschen geworden ist und sein Verständnis eines modernen, humanistisch orientierten Kontinents über Bord wirft. Trotz Kriminalisiert-Werdens gibt Sea-Eye nicht auf und kämpft weiter für eine Menschlichkeit, die wir mehr denn je brauchen. Wir ziehen den Hut vor diesem Engagement, das dringend auf Spenden angewiesen ist! Weitere Infos:

 

HORIZONT e. V.

Wohnraum in Großstädten ist knapp und für viele inzwischen unbezahlbar. Die bekannte Schauspielerin Jutta Speidel gründete vor gut 20 Jahren den Verein HORIZONT: „Ich hatte das Gefühl, dass Obdachlosigkeit, vor allem unter Kindern, nicht wirklich ernst genommen wird.“ Wenn Kinder und ihre Mütter obdachlos werden, ist das in der Regel auf massive häusliche Gewalt zurückzuführen. Und die Zahl obdachloser Menschen steigt weiter dramatisch an. Jede Spende hilft, um gegenzusteuern und nicht nur ein Zuhause, sondern wieder eine Lebensperspektive zu ermöglichen. Weitere Infos:

 

Mercy Ships

Die international tätige Hilfsorganisation, auch “ schwimmende Krankenhäuser“ genannt, versorgt Menschen in Entwicklungsländern medizinisch kostenlos. Operationen oder Arztbesuche kann sich in Entwicklungsländern niemand leisten. Oft wird man mit seinem Handicap oder einer schweren Erkrankung von seinem Dorf ausgestoßen. Genau um diese Menschen kümmert sich Mercy Ships. Jedes Jahr können Ärzt*innen bis zu 7.000 Operationen an Bord durchführen. Viele Menschen geben ihren Urlaub dran, um sich ehrenamtlich zu betätigen. Jede Hilfe und Spende ist wertvoll! Weitere Infos:

 

Nepalhilfe Beilngries

Auch diese private Hilfsorganisation hat Unglaubliches gestemmt. Karl und Michael Rebele sowie Manfred Lindner und Christian Thumann wollten nach ihrer Reise durch Nepal einfach helfen. Ihre Bilanz nach 26 Jahren unermüdlichem Einsatz: 25 Schulen, das Shaligram Kinderhaus, die Finanzierung zahlreicher Sanitäts- und Feuerwehrfahrzeuge, die Unterstützung des Siddhi Memorial Hospitals mit angeschlossenem Altenheim sowie die Sanierung eines Krankenhauses. Hier gehen alle Spenden zu 100 Prozent an die Menschen in Nepal! Weitere Infos:

 

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